5 stars - 7 reviews5


Postkasten


[ Postkastl ]

Briefkasten


Wortart: Substantiv
Erstellt von: shadow
Erstellt am: 03.08.2007
Bekanntheit: 57%  
Bewertungen: 7 0

Dieser Eintrag ist noch nicht Teil des Wörterbuches.

Kommentare (5)


Bei mir gibts gar mehrere !...Einen ...
daheim für Papierpost, einen daheim am PC ..den elektronischen und einen in der Firma...in letzteren schau ich nur rein, wenn der Chef und die Kolleginnen net da sind ;-)......GLG -sh-
shadow 03.08.2007


@klaser, der Politiker "schätzt"
Postkasten-Austausch kostet bis zu 170 Mio Euro
Kosten von bis zu 100.- Euro pro Postfach für Wohnungsbesitzer
Damit private Postanbieter ihre Werbesendungen leichter in jedes Postkastl werfen können, müssen, so hat es die Regierung im Postgesetz beschlossen, in den nächsten zwei Jahren fast alle der 1,7 Millionen Hausbrieffachanlagen in ganz Österreich umgebaut werden. Die neuen Briefkästen müssen jetzt einen Briefschlitz haben. Hintergrund: Die Briefträger der Post haben einen Schlüssel für die Hauspostanlagen, die privaten Zusteller nicht. Damit auch die Privaten zustellen können, braucht es diesen Briefschlitz.

Offenbar reicht es jetzt aber nicht mehr, so wie ursprünglich im Verordnungsentwurf vorgesehen, bloß die Fronttüren auszutauschen, damit die Postfächer einen Schlitz haben. Die Verordnung des Verkehrsministers sieht vor, dass gleich die gesamten Postfächer getauscht werden.

Für ein einzelnes Brieffach kostet das bis zu 100 Euro. "Das sind bis zu 170 Millionen Euro Kosten für eine unsinnige Regelung", kritisiert Mathias Grandosek, Post- und Telekomexperte der AK. Tragen müssen diese Kosten zur Gänze die Wohnungseigentümer und die Hauseigentümer. Profitieren werden von dieser Regelung einzig private Postdienstleister und ihre Kunden, deren Versandkosten für Massensendungen sinken. Für die Konsumenten heißt das: Mehr zahlen für noch mehr Werbung im Postkasten!

Deshalb verlangt die AK, dass die Kosten für diesen Postkastentausch aufgeteilt werden und auch der zeitliche Rahmen verlängert wird. Für die AK-Experten ist völlig unverständlich, warum alle Postfächer, also auch die außerhalb der Ballungszentren, ausgerechnet bis 2006 getauscht sein müssen und nicht schrittweise gewechselt werden können. Das würde viel Geld sparen. Grandosek: "Private Anbieter wollen ohnehin nur in Wien und anderen Ballungsgebieten zustellen, weil sie dort ein Geschäft machen können. Es gibt keinen Grund, dass justament bis 2006 auch alle Postkästen irgendwo am Land getauscht werden, wenn dort eh nur wie bisher die Post AG zustellt."

Quelle: AK Wien
shadow 03.08.2007


@Amalia
Danke für die Rücksichtnahme auf meine "Vorliebe". Glücklicher Weise können bei mir (in einem wiener Zinshaus) die alten Postkästen bleiben, weil inzwischen das Gesetz aufgehoben worden ist.
klaser 04.08.2007


@klaser....Na da hast du....
mich und Amalia verwechselt. Mit dem Geschlecht komm ich ja zurecht, aber Amalia heiß ich nun doch nicht ! :-))))...LG -sh-
shadow 06.08.2007


Vielleicht sollte man erwähnen,
dass sowohl die Behältnisse für eingehende Post (eines einzelnen Empfängers) als auch die Sammelbehälter für ausgehende Post bei uns Postkästen genannt werden. Besonders erstere werden oft auch als "Postkastln" bezeichnet. Zum Streitpunkt "alt oder neu, was besser?", muss ich der Ehrlichkeit halber bekennen, dass ich an beiden Formen Vor- und Nachteile bemerken konnte. Nachteil der neuen Kästen: man kann dem Postler nichts mehr hineinlegen: kein Neujahrsgeld, kein Nachporto, nichts - er kann nicht dazu. Sicher sind die neuen Kästen auch - wenn's einer drauf anlegt - leichter zu beklauen bzw. ihr Inhalt leichter zu beschädigen (ging aber auch bei den alten Formen). Vortel der Neuen: finde ich bei mir verfächerte Post vor, kann ich sie dem richtigen Adressaten einfach einwerfen. Und die lästige Anbringung unerwünschter Wurfsendungen an der Tür (die durch Pickerln nur teilweise zu verhindern ist), entfällt. Das am neuen Kasten eingeführte Symbol "unpersönliche Werbung - ja/nein" hat sich bei mir bewährt. Es wird von den Zustellern postalischer und privater Provenienz zuallermeist befolgt.
Brezi 06.08.2007





Facebook   Xing   Twitter

Impressum | Nutzung | Datenschutz

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
Und hier noch ein paar hilfreiche Links: Volkswörterbuch Ö ÖDV NLP Russwurm