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Negerạnt

der, -s, -en

Pleitier; jmd. der ständig pleite ist


Wortart: Substantiv
Erstellt von: System32
Erstellt am: 08.06.2005
Region: Scheibbs (Niederösterreich)
Bekanntheit: 71%  
Bewertungen: 52 0

Dieser Eintrag ist als Teil des Wörterbuches eingetragen.

Kommentare (5)


Zitiere R. Fendrich
Ich bin ein Negerant, Madame / Einst war ich Fabrikant, Madame / Dann hab i mi verplant, Madame / Und jetzt bin i am Sand.
Brezi 11.08.2007


Hat vielleicht
um die Ecke was mit dem "Nebochant" (Nichtserl von jidd.: nebbich) zu tun, statt nebbich halt neger.
JoDo 11.08.2007


Brezi
hat`s schon vor 2 Jahren zitiert:"Ich bin ein Negerant, Madam,
Einst war ich Fabrikant, Madam,
Dann hab i mi verplant, Madam,Und jetzt bin i am Sand."(Alles auf: http://lyrics.wikia.com/Rainhard_Fendrich:Ich_Bin_Ein_Negerant,_Madam )
Peter Wehle meint allerdings, es bezeichne nicht mehr den Bankrotteur, sondern allgemeiner


einen, "der nie
genug Geld bei sich hat, manchmal auch Schnorrer"("Sprechen Sie Wienerisch?", s. 214)
Koschutnig 16.12.2009


Musikalisch findet man das Wort im Titel "Ich bin ein Negerant, Madam" von Rainhard Fendrich.
Russi-4 15.02.2017





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich verwendeten sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert den Wortschatz der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig. Die Seite unterstützt auch Studenten in Österreich, insbesondere für den Aufnahmetest Psychologie und den MedAT für das Medizinstudium.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Betonung entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden aus nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein umfangreicher Teil des speziell österreichischen Vokabulars alles rund um die Küche.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Eingang in die Schriftsprache.