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schiebern


[ schiwan ]

stapeln, auf- und zusammensch(l)ichten


Wortart: Verb
Kategorie: Arbeitswelt
Erstellt von: JoDo
Erstellt am: 30.05.2007
Bekanntheit: 80%  
Bewertungen: 5 1

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Kommentare (6)


Nicht aus Wien
Dieses Wort habe ich in Pulkau (NÖ) gehört, es dürfte aber "auf dem Land" weitverbreitet sein.
Vielleicht kann mir jemand noch mit einer ausgefeilteren Übersetzung beistehen.
JoDo 30.05.2007


Die Übersetzung ist gut.
Wenn man etwas eineschiebert, schlichtet bzw räumt man etwas wo rein.
Wenn man etwas zsammschiebert wird etwas chaotisches zusammengeschlichtet.

Ist bei uns im Weinviertel ein sehr verbreitetes Wort. Wundert mich dass es nicht mehr kennen, da doch so mancher Weinviertler hier sein Unwesen treibt.
Tramhappada 27.11.2007


zb:
Es sieht nach Regen aus, wir müssen noch das Heu aufschiwan, sonst wird es nass. (Heuschober machen) schlichten ist nicht das ideale Wort, aber mir fällt auch nix besseres ein.. und in den Kommentaren ist doch erlesbar was gemeint ist.
Amalia 10.12.2007


D: ".. (l).."
Möglich, dass Menschen, die so ordnungssüchtig geboren sind, dass sie gar nicht auf den Gedanken kommen, man könnte Objekte anderswo hinlegen oder -stellen als dorthin, wo der geringste Raum in Anspruch genommen wird, gar kein anderes Wort benötigen als "räumen" mit entsprechenden Bestimmungswörtern "auf/ein/um..."Ich frag' mich allerdings, woher die in, woweit ich seh, 6-fachem Eintrag vorhandene Formulierung des angeblichen DDR-Rezepts fürs "Steak au four" stammt mit der Anleitung: "Auflaufform fetten, noch warme Schweinerückensteaks einschlichten. Darauf das heiße Würzfleisch verteilen, alles gut bedecken" - auch als "Zander au four" "ein altes DDR-Rezept"" ("noch warme Zanderfilets einschlichten." (Andreas K., 28.05.2011, Das Anglerportal.de)
Koschutnig 27.09.2012


Um Gottes Willen!
Tun die in D nix
einschlichten
aufschlichten
umschlichten
übereinanderschlichten
nebeneinanderschlichten
zusammenschlichten ... ?
Was tun die denn dann anstelle dessen?
JoDo 27.09.2012


besser?
... jetzt kenn´ i mi aber selber nimmer aus ...
JoDo 27.09.2012





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
Und hier noch ein paar hilfreiche Links: Atlas Der Scrum Master Alooha