Thema: Das Wort "Tschibuk"

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Das Wort "Tschibuk"
05.02.2006 von Russi

Das Wort "Tschibuk"
05.02.2006 von Russi

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Hallo!

Ich hätte gerne gewußt, was Tschibuk genau bedeutet. Das Wort kommt vor im "Watzmann" (Ambros,Tauchen, Prokopetz) und bedeutet offensichtlich, "Tabakpfeife", "Bip" oder ähnliches. Weiß jemand den Ursprung des Wortes?

Re: Das Wort "Tschibuk"
09.02.2006 von redes

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Hallo!

Ich hätte gerne gewußt, was Tschibuk genau bedeutet. Das Wort kommt vor im "Watzmann" (Ambros,Tauchen, Prokopetz) und bedeutet offensichtlich, "Tabakpfeife", "Bip" oder ähnliches. Weiß jemand den Ursprung des Wortes?


Eine schöne Erklärungen habe ich gefunden bei http://de.wikipedia.org/wiki/Lule

Tschibuk (türkisch: »Rohr«, »Pfeifenrohr«), Tabakspfeife, bestehend aus einem deckellosen, kleinen, aber breiten Tonkopf (Lule), einem Rohr und einem Mundstück (Imame).
Der Tabak im Pfeifenkopf wird durch eine glimmende Kohle entzündet. Eine kleine Metallschale unter dem Kopf soll das Zerstören von Bodenbelägen durch Funken verhindern. In früherer Zeit trug dem angesehenen Türken ein besonderer Diener, der Tschibuktschi, der auch für die Pflege verantwortlich war, die Pfeife hinterher.

Eine detaillierte Beschreibung der kulturellen Bedeutung des Tschibuk lieferte Helmuth von Moltke in Unter dem Halbmond (Kap 29: Stillleben von Bujukdere – Der Tschibuk):

Helmuth von Moltke, Unter dem Halbmond (Projekt Gutenberg)
Karl Gutzkow, Die neuen Serapionsbrüder. Roman in drei Bänden; Breslau 1877
Karl May
- Winnetou, Bd. 1
- Im Reich des silbernen Löwen, Bd. 3 (Projekt Gutenberg)
- Die Herren von Greifenklau
Heimito von Doderer, Die Strudelhofstiege


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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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