Thema: Notter

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Notter
29.08.2008 von paul

Notter
29.08.2008 von paul

Mich würde interessieren, woher das im niederösterreichischen Weinviertel gebräuchliche Wort Notter (Kenne leider nur die Aussprache, könnte daher auch anders geschrieben sein.) kommt. Notter ist meines Wissens die Bezeichnung für eine überdachte Toreinfahrt in einen Bauernhof oder Weingut.

Vielleicht suchst du besser beim Begriff 'Nottor' weiter
31.08.2008 von System1

.

Vielleicht suchst du besser beim Begriff 'Nottor' weiter.

1752 Durchbruch durch die Stadtmauer von Nagold (de) für ein weiteres 'Nottor':
http://www.brajo.de/nagold.htm

Das 'Webertor' 'in Templin (de) heisst auch 'Nottor'. Es wurde nach einem größeren Stadtbrand 1820 gebaut. Die an dieser Stelle 1735 angelegte Wasserpforte wurde durch den Bau des Tores erweitert. Damit sollte die Versorgung der Stadt mit Löschwasser bei Bränden verbessert werden.
http://www.templin-info.de/templin_stadt/stadtmaue...

Ein zugewachsenes 'Nottor' bei einem Munitionsdepot in Emmerke (de):
http://www.munlager.de/index.php?option=com_conten...

.

Notter = Familienname, vermutlich von 'Notar'
03.09.2008 von System1

.

Hier könntest du auch weiter suchen:

Notter = Familienname, vermutlich von 'Notar'

der noder, der noter, der notaere (mhd.) = der Notar (gmd.)

nottern (veratlt.) = rütteln (gmd.)
(Grimm)
.

Re: Notter
07.09.2008 von albertusmagnus

Notter wird in der Steiermark mit dem Zusatz "oider" für einen Ausgedingten bezeichnet, der eigentlich in der Sicht der noch Werktätigen zu nichts mehr nütze ist.

Im Gegensatz dazu steht der "(oide) Krauderer", ein ältlicher, streitsüchtiger Mann


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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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