Thema: Auf ana Wiesn kunterbunt ...

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Auf ana Wiesn kunterbunt ...
13.06.2008 von Weibi

Auf ana Wiesn kunterbunt ...
13.06.2008 von Weibi

Die Wiesn

Auf ana Wiesn kunterbunt
a Käfa sich åls Chef vurkummt.
Denn schliasslich is a ka Gemeiner,
na na, denn schliasslich is a „Einer“

Da Käfa håt Physik studiert,
damit håt er se ålle dånn pariert
und se auf ihrn Plåtz vawiesn,
de Bewohner von dera Wiesn.

De Bienlan und de Hummeln
De fångan ån zan brummeln.
Was seind denn des fiar Sittn,
von wölchm Teifl is’n der gerittn!

Da Regenwuam is goar recht g’frassig
er find’ den Käfa bsundrigs schassig.
Denn der mischt sich tågaus, tågein
in seine Ångelegnheitn ein.

A Herr und Fräulein Schmettaling
de sand se einig: Net mei Ding!
A Wal lång sand se dånn vagrault,
da Regenwuam daweilns mault.

De spanisch Muckn denkt se: Wånn’t stichst zua,
dånn håt de Wiesn leicht a Ruah.
Amend is er dånn goar lei hin,
s’Problem: wia kumm i durchs Quitin?

Då fliagt a klana Spåtz vorbei,
des is dem Käfa analei.
Rollt fleissig seinen Mist daher,
so leicht kummt eahm då kana in die Quer!

Jedoch da Spåtz, des is ka Dumma,
schiabt weit weit weg sein klanan Kumma
und trommelt sei Vawåndtschåft ein,
damit se eahm behülflich sein.

Gemeinsåm hålt’n sie dånn Råt
Und schreitn schliasslich a zur Tåt.
De Kiah von da Wiesn tan’s vatreibn,
denn wo ka Mist, då fia den Käfa ka Bleibn.

Es herrscht seither auf dera Wiesn
a emsigs Treibn wieda, und a Spriessn.
Nur da Regenwurm, der is no ålleweil vagråbn
und tuat ån seine Wurzln någn.

Barcelona, 15. Juni 2008 (® Weibi)

Re: Auf ana Wiesn kunterbunt ...
14.06.2008 von Brezi

Is dees herzig!

Werd ich mir ausdrucken. Nur: Chitin und nicht Chinin. Aber sonst! Ich muss aber zugeben, ich steh auf Sachen, wo Viecherln vorkommen. In Göteborg habe ich auch wieder welche in einem Museum bestaunt. Echte. Lebende. In schönen Lebensräumen untergebrachte.

Host du dos leicht goa sölba gedichtet?

Re: Auf ana Wiesn kunterbunt ...
15.06.2008 von Weibi

Jo frale, ob und zua kummt a wos Gescheits in Sinn!


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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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