Thema: obschon...

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obschon...
27.09.2007 von wuppl

obschon...
27.09.2007 von wuppl

... - eines meiner erklärten Lieblingsworte - ich wahrlich kein Kolmunist bin, ertrage ich es angesichts der Fülle an Beiträgen zu diesem Thema kaum, nicht auch etwas hierzu beizutragen.

Insbesondere in Anbetracht des in wenigen Minuten beginnenden "Donnerstalks", versuche ich mich kurz zu halten:

Als der IT nahestehender Wiener (geb.) mit nicht unerheblicher Nähe zum Wechselland und einiger Auslandserfahrung bin ich sprachverliebt und genieße ganz besonders die verjuristeten Schachtelsätze. Andernorts sind im Genitiv gehaltene Attrivutivsätze auch kaum zu finden.

Nachdem ich ohne Fernseher aufgewachsen bin, war ich eher ein OMA- und PARK-Kind, was eine enorme Vielfalt an alten und umgangssprachilichem wiener Vokabular mit sich brachte (hier mal Dank auch an ****, die so brav das "Alte Wienerisch" veröffentlich haben und hoffentlich weiterhin tun).

Dies sei mal vorerst alles...daher bis bald

greetz

27.09.2007 von Brezi

Na endlich wieder einer, der sich hier vorstellt. Stell dir vor! Ich pack's nicht - und freue mich. Willkommen im kleinen Klub der Nichtszuverbergenhaber!.

Sei gegrüßt
27.09.2007 von Russi

Habe schon einiges von dir gelesen und freue mich dich nun hier sozusagen gscheit und hochoffiziell zu begrüßen.

Freue mich schon noch viel mehr von dir zu lesen und wünsche dir noch einen schönen Tag.

Gruss

Roland

zum Thema "Auslandserfahrung"...
28.09.2007 von wuppl

... JA, auch ich war schon mal im Urlaub

Tatsächlich war ich einige Zeit im Ausland in meiner Sturm-und-Drang-Zeit, als mir die an sich heißgeliebte Wienerstadt - sicherlich auch aus damaligem Liebeskummer - und die grantigen Wiener unheimlich auf die Nerven gefallen sind.

Das war eine Erfahrung die ich nicht missen möchte. Es sei jedoch davor gewarnt, dass ANIMATEUR wahrlich kein Urlaubsjob ist, sondern echte Knochenarbeit.

Über die teilweise qualitativ hochwertige Anmache der Gäste, wennst "Animateur" am Hirn quasi eintätowiert hast, möchte ich mich gar nicht näher auslassen, aber seitdem kann ich Mädchen und Frauen, die sich über "qualitativ hochwertige" Sprüche in diversen Lokalitäten "besonders freuen", jedenfalls ziemlich gut nachvollziehen.

Greetz


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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
Und hier noch ein paar hilfreiche Links: Bairisch Volkswörterbuch Ö Die Technikwerker