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at-de : Burgtheaterdeutsch - Hochdeutsch
| Österreichisch : | Burgtheaterdeutsch | | Deutsch : | Hochdeutsch | | | | Eingereicht von : | fluestertuete ( Region : Wien 15.,Rudolfsheim-Fünfhaus) | | Eingereicht am : | 2007-04-11 18:44:57 | | Verwendung : | ugs | | | | | Kategorien : | noch keine Kategorie |
| Österreichisches Verzeichnis |
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| Kommentare |
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Noch ein Eckerl gehobener als Hochdeutsch [ von Brezi am 2007-05-02 23:06:27 ] ist das Burgtheaterdeutsch (oder Bühnendeutsch generell) meiner Meinung nach schon. Hochdeutsch sprechen zum Beispiel die Moderatorinnen auf Ö1. Aber wenn auf der Bühne "die behäbigen Bären täglich Käse essen", dann geschieht das mit einem sehr offenen ä, das man auf Ö1 so nicht hört. Auch summt manches s stimmhafter als im Radio, die Diphthonge sind noch ein wenig stärker ausgeprägt. So ist zumindest mein EIndruck. [ von bessawissa am 2007-05-03 00:07:30 ] Burgtheaterdeutsch bedeutet unter anderem, daß das abschließende "g", in König zum Beispiel, als "ch", also Könich, ausgesprochen wird. Ganz offiziell. ... und im ORF [ von Brezi am 2007-05-03 06:20:53 ] ... scheint es ähnliche Direktiven zu geben. Man höre sich z. B. die Ziehung der Lottozahlen an: einundzwanzich, dreiundvierzich. Mich schaudert's da immer. Oskar Werners Sprachgesang [ von JoDo am 2007-10-07 06:32:02 ] ... Der Wiener Akzent, bar alles Dialektalen, geht restlos im Hochdeutschen auf. Es ist dies ‚Burgtheaterdeutsch’, im Stande höchster Vollendung. ...
http://portraits.klassik.com/autoren/blog.cfm?PostID=48&USID=50314&Oskar%20Werners%20Sprachgesang Während Weimar [ von JoDo am 2007-10-07 07:57:14 ] mit seiner Weimarer
Klassik Literatur schuf, versuchte man in Wien einen Sprechstil als gestaltende Literatur
zu entwickeln. Im Wiener Burgtheater wurde es zur Tradition, dass die Künstler Sprache
versinnlichten, auf der Bühne verleiblichtes Geschehen darstellten. So entstand das später als
»Burgtheaterdeutsch« bezeichnete Sprechen auf der Bühne, eine Mischung aller Akzente und
regionaler Dialektfärbungen, die im Miteinander auf der Bühne abgeschliffen, geschwächt,
keineswegs aber eliminiert, sondern zur Bühnenaussprache transformiert wurden. In diesem
Sinne wurde das Burgtheater als »geheiligter Tempel deutscher Schauspielkunst« bezeichnet,
der es »über ein Jahrhundert lang geblieben ist« Max Kalbeck: Neues Wiener
Tagblatt, 01.07. 1887. |
| Beurteilungen |
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2007-04-12 06:42:51(Wien 18.,Währing): Qualität=2: Bekanntheit=100% 2007-05-02 23:02:34(Wien 15.,Rudolfsheim-Fünfhaus): Qualität=1: Bekanntheit=80%
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