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aufgeschmissen : hilflos


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aufgeschmissen

[ aufgschmissn ]
hilflos


Erstellt von: HeleneT am Jul.2006

Links: Österreichisches Wörterbuch : aufgeschmissen V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (4)



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Ist in Deutschland gleichermaßen gebräuchlich.

von System1 am Sep.2012

 
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Weg damit! Umgangssprachlich gesamtdeutsch!
• Duden online - ohne regionale Qualifikation: aufgeschmissen sein (salopp; sich in einer schwierigen Lage befinden und nicht mehr weiterwissen:wenn sie uns nicht hilft, sind wir aufgeschmissen; ohne unseren Wagen wären wir hier restlos aufgeschmissen)

Sie lesen im Schiller und Goethe und wie sie alle heißen, und wenn Sie einen Kurszettel lesen sollen, sind Sie aufgeschmissen . ( Heinrich Spoerl, Die Feuerzangenbowle, Düsseldorf 1933, S. 130)

Ohne mich wäre er ja vollkommen aufgeschmissen hier in der Fremde - und dann", er beugt sich vor," hat er Tochter, - Wilhelminje, ausgerechnet Wilhelminje, - die er an den Mann bringen muß. ( Thor Goote, [d.i. Werner v. Langsdorff], „Die Fahne Hoch!“, Berlin 1933, S. 76

Völlig aufgeschmissen ist jeder, der Kontakt zu den kommerziellen Fluchthilfeunternehmen sucht - sind diese doch weitgehend von DDR-Agenten unterwandert. (Ketman- Wissmach, DDR - ein Reisebuch in den Alltag, Rowohlt 1986, S. 406 )

von Koschutnig am Sep.2012

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.