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verplempern


[ vaplempan ]

verschwenden


Wortart: Substantiv
Referenz: 0
Besser: 0
Erstellt von: dukathi
Erstellt am: 25.06.2006
Bekanntheit: 48%  
Bewertungen: 7 1

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Kommentare (2)


Peinlich, peinlicher, am peinlichsten!
Compy hat schon wieder ein allgemeindeutsches Wort entdeckt, das 7 Jahre lang auf seine dringend erforderliche Entfernung wartet!Und welche Ahnungslosigkeit eines "Moderators", der dem ganz gewöhnlichen umgangssprachlichen deutschen Wort auch noch einen Daumen verleiht!
Mehr als 250 Beispiele finden sich auf DWDS, dem Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, http://www.dwds.de/?qu=verplempern&submit_button=Suche&view=1darunter:* Heinrich Spoerl:
«Mit diesem brotlosen Zimt verplempern Sie Ihre schönsten Jahre.» ("Die Feuerzangenbowle", München 1933, S. 130 )

* B.Traven:
«Aber Fischen beruhigt die Nerven. Man hat nicht das Gefühl, daß man seine Zeit verplempert».("Das Totenschiff", Büchergilde Gutenberg Berlin 1929 [1926], S. 90)* DDR-Dichter Erwin Strittmatter: «Mit so einem Staatspferd brauche er nicht auf der gepflasterten Straße herumfahren und Zeit verplempern , raten die Kutscher dem Vater»( "Der Laden", Berlin 1983, S. 315)Martin Walser:
«Alissa, die Unterlippe zerbeißend, zu Hause. Jeden Abend telephonierte sie die Gasthöfe ab nach mir, verplemperte die halbe Provision in Ferngesprächen.»// «Sophie war immer auf innig temperiert, Anna aber verplemperte viel Geld für Schwangerschaftsfrühnachweise » ("Halbzeit", Frankfurt 1997 [1960], S. 92, S. 360)

* Ex-FDJ-ler Thomas Brussig: «... als ich mein FDJ-Hemd in die Plastetüte stopfte:... wieviel kostbare Zeit von meinem Leben ich hier verplempert habe.» ("Wasserfarben",Aufbau-Taschenbuch-Verlag Berlin 2001 [1991], S. 174)* DDR-Autor Erik Neutsch:
«Dort krieg ich den Wisch nicht. Sie aber verlangen ihn. Tag um Tag wird verplempert .»("Spur der Steine",Mitteldeutscher Verlag, Halle/Saale 1964 , S. 463 )
* DIE ZEIT (5.6.09): «Bürgerrechtler, die die kostbare Umbruchzeit mit politischem Engagement verplemperten.»* DIE ZEIT(7.5.08): «.., und wir verplempern die Stunden nach Leibeskräften.» * DIE ZEIT (13.03.2003):«In der ersten Hälfte der siebziger Jahre diente Rusi seinem Land als Vizekonsul in Hamburg. Seine Hauptaufgabe war es, betrunkene Finnen, die ihr Geld auf der Reeperbahn verplempert hatten, nach Hause zu schicken.»
Koschutnig 26.05.2013





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