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stempelpflichtig : gebührenpflichtig


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stẹmpelpflichtig

gebührenpflichtig


Art des Wortes: Adjektiv

Erstellt von: Koschutnig am 25.Nov.

Region: Klagenfurt(Stadt) (Kärnten)

Gebrauch: Österr. Standarddeutsch

Links: Österreichisches Wörterbuch : stempelpflichtig V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (2)



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stempelpflichtig
Wortart: Adjektiv
Gebrauch: österreichische Amtssprache, sonst veraltet
Quelle: Duden online
Und Duden hat recht!

Während sich „stempelpflichtig“ in D nur noch auf die Zeiterfassung und z.B. auf das Stempeln von Eiern bezieht, ist das Wort in der Bedeutung „gebührenpflichtig“ in Österreich weiterhin lebendig, obschon die Stempelmarke 2002 abgeschafft wurde, und es geistert in dieser Bedeutung immer noch in amtlichen Texten und selbst in einer 2 Jahre alten Gesetzesneufassung umher:
Inkrafttretensdatum 01.01.2015 von § 14 des Gebührengesetzes:
Der Gebühr unterliegen nicht
1. Armutszeugnisse, auch als Beilagen stempelpflichtiger Eingaben und Protokolle
Quelle: Gebührengesetz - RIS

Broschüre „Verwaltungsabgaben und Bundesgebühren" des Gemeindebundes Steiermark, "34. Auflage, Stand 11.01.2016":
Beilagen zu stempelpflichtigen Eingaben pro Bogen (jedoch nicht mehr als € 21,80 je Beilage) ... € 3,90
Quelle: Gemeindebund Steiermark

Südtirol:
Um von der Gemeinde Eppan a.d.W. die Ermächtigung für das Befahren einer verkehrsberuhigten Zone zu erhalten, muss man im Kommando der Ortspolizei ein Ansuchen, das stempelpflichtig ist (€ 16,00), abgeben.
Quelle: Gemeinde Eppan

von Koschutnig am 25.Nov.

 
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Typisch österreichisches Wort
von OTTO am 03.Dec.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.