Schwarzplentenes Mehl,... : Buchweizenmehl


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Schwarzplentenes Mehl, Schwarzplentenmehl

[ -plèntene ]
Buchweizenmehl


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Essen und Trinken

Tags: Südtirol u.a.

Erstellt von: Koschutnig am 27.Oct.


Links: Österreichisches Wörterbuch :  Schwarzplentenes Mehl, Schwarzplentenmehl

  


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Aus einem Rezept für Südtiroler „schwarzplentene Knödel“:
Die Lauchwürfel und den Knoblauch in der Butter anschwitzen und das Ganze unter das Brot mengen. Das schwarzplentene Mehl unterheben. Milch, Eier und Salz verquirlen…
Quelle: Roter Hahn
In einem anderen Rezept für derartige Klöße wird geraten:
Einen Probeknödel in kochendes Salzwasser einlegen. Wenn er zerfällt, dem übrigen Teig noch etwas Schwarzplentenmehl beifügen.
Quelle: Südtiroler Bäuerinnen decken den Weihnachtstisch
Für den köstlichen Schwarzplentener_Riebl benötigt man http://tinyurl.com/gw4cqmb " target=_blank class="cit">
500 ml Milch, 250 g Schwarzplentenmehl (=Buchweizenmehl), 2 Eier, 3 Äpfel, etwas Butter
Quelle: Südtiroler Bäuerinnen decken den Weihnachtstisch

von Koschutnig am 27.Oct.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.