Abnützungserscheinung : Abnutzungserscheinung


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Abnützungserscheinung

die, -, -en
Abnutzungserscheinung


Art des Wortes: Substantiv

Tags: Standard

Erstellt von: Koschutnig am 26.Oct.


Links: Österreichisches Wörterbuch : Abnützungserscheinung

  


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In Anbetracht dieser an und für sich unvermeidlich eintretenden Abnützungserscheinung hat man auch versucht, die Dichtung bereits bei der neuen Pumpe einem schmalen Steg am Umfang des Gehäuses zu übertragen.
Quelle: Heinz Zoebl, Ölhydraulik (Wien 1963)
2.0 steht heutzutage für die Verbesserung und Weiterentwicklung von bereits Bestehendem desselben Namens. Und auch wenn der Begriff inzwischen an allen Fronten zu sehen und zu hören ist und ihm die eine oder andere Abnützungserscheinung droht, so repräsentiert er ab sofort auch bei uns einen Aufbruch in eine neue Ära. Das Wetscher Penthouse 2.0 – das ist unsere neue Ausstellung, die sich ab 9. Oktober über den gesamtem 4. Stock unserer Wohngalerien erstrecken wird.
Quelle: Das Wetscher Penthouse – Tiroler Tradition reduziert auf das Wesentliche
Auch wenn die Formen sehr verschieden sind, kann man die rheumatischen Erkrankungen doch in zwei große Gruppen einteilen: bei der einen spielen Entzündungen („echtes“ Rheuma) und bei der anderen Abnützungserscheinungen die Hauptrolle.
Abnützungserscheinungen wie Rückenschmerzen entstehen häufig durch falsche oder zu große Belastung der Gelenke.
Quelle: Österr. Apothekerkammer
D:
Bei etwa jedem zweiten Deutschen über 35 Jahren zeigen Gelenke Abnutzungserscheinungen , ab dem 60. Lebensjahr ist beinahe jeder betroffen.
Quelle: Apotheken-Umschau.de


Paradox: Was in österr. breiter Umgangssprache üblich ist (siehe dazu Eintrag abnutzen!) , im Standard jedoch gewöhnlich strikt vermieden wird, nämlich die Aussprache [u] in 'nützen, benützen, ausnützen, abnützen' etc. , ausgerechnet das gilt als hochsprachlicher deutscher Standard, weshalb DUDEN zu den ü-Formen mitleidig meint: "süddeutsch, österreichisch und schweizerisch meist... " siehe Eintrag abnutzen!
von Koschutnig am 26.Oct.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.