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Asperl : Mispel


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Asperl

Mispel


Kategorien: Essen und Trinken, Natur

Erstellt von: OTTO am 28.Sep.


Ähnlich klingend:    

Links: Österreichisches Wörterbuch : Asperl

  


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s.a. Aschperl

Asperl
ist ein Kernobstgewächs (Pyrinae) in der Familie der Rosengewächse (Rosaceae).
Asperl ist der österreichische Name*), in Deutschland wird es als Mispel (Mespilus germanica) bezeichnet. […]
Asperl brauchen (fast) keinen Schnitt an den Ästen
blühen spät, haben daher kein Frostproblem beim Blühen
sind eine weiße Pracht bei der Blüte
schmecken angenehm säuerlich ….
Quelle: SteinschalerWiki.at


*) Da aus anderen Landesteilen eine Reihe weiterer österr. Bezeichnungen für die Mispel bekannt sind, ist die obige Behauptung, Asperl sei "der österreichische Name" allerdings ungenau. Korrekt müsste es wohl lauten: "ein österr. Name" oder "der häufigste österr. Name" oder "der u.a. in Niederösterreich gebräuchliche Name" - und sogar dort gilt z.B.
]Espel-, Mespel- oder Mispelbaum
Quelle: Franz Joseph Märter, Verzeichniß der östreichischen Bäume und Sträucher (1796)
, da man damals unter "Österreich" eigentlich nur OÖ und NÖ verstand.
Aber wundhübsch ist das aus St. Thomas im oö. Hausruckviertel::
Das Wappen ist unterteilt in zwei Felder.
Die obere Hälfte zeigt ein rotes Winkelmaß auf goldenem Hintergrund. Es ist das Zunftzeichen der Zimmerleute und als solches das Attribut des Hl. Thomas, des Schutzpatrons unserer Pfarre.
Die untere Hälfte zeigt eine silberne Mispel (Asperl) auf grünem Hintergrund. Sie deutet auf die Entstehung unseres Ortsnamens (Aspetskirchen) hin und verweist andererseits auf die naturverbundene, landwirtschaftliche Struktur der Gemeinde.
Quelle: Sankt Thomas.at

von Koschutnig am 29.Sep.

 
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Ebenso kommt aus Hagenbrunn eine Erklärung zu seinem Asperlbrand von jemandem, der wohl auch nicht über seinen niederösterr. Schnapsglaslrand hinausblickt:
Asperl ist die in Österreich gebräuchliche Bezeichnung für die Mispel, eine Obstsorte, die in Europa heute zu einer Rarität geworden ist. Asperl gehören zu den Apfelfrüchten und damit zum Kernobst.
Quelle: http
Die Biologin Dr. Andrea Benedetter-Herramhof sagt hingegen weniger bestimmt:

„Die exotisch anmutenden, kugeligen Früchte der Mispel sind in Österreich e h e r unter dem Namen „Asperln“ bekannt..“
Quelle: Museum Niederösterreich.at


Aus Deutschland fehlt mir allerdings eine Bestätigung für den umgangssprachlichen Gebrauch von „Asperln“ für die Mispel, was als Begründung für die Negativbeurteilung des Eintrags dient. Da sucht auf einer deutsche Garten-Seite einer eine rosa Mispel und was sagt er? -
"Hallo, ich bin auf der Suche nach einer rosablühenden Mispel, in Österreich auch Asperl genannt, botanisch Mespilus germanica."
Quelle: https


Aber jener Negativbeurteiler neigt ja offenbar zur Abgabe unbewiesener oder gar frei erfundener Behauptungen, z. B. spricht er jüngst im Forum von einem Eintrag „der lange Zeit unsichtbar, durch Suchmaschinen nicht gefunden wurde“ ( „Vorschlag“ http://www.ostarrichi.org/forum.html?topicid=1018) " - wozu ich beweisen konnte, dass der betreffende Eintrag nur ein paar Stunden unsichtbar gewesen war, ehe ich das bemerkte, siehe Kommentar- *)Nachtrag (25. Sept.) zu Begutachtungsplakette"
von Koschutnig am 29.Sep.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

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Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.