Dätschen - Ohrfeige

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Dätschen - Ohrfeige


Österreichisch :

Dätschen , die , -

Deutsch :

Ohrfeige

 
Eingereicht von :Russi ( Region : Scheibbs)
Eingereicht am :2005-10-23 22:59:53
Verwendung :ugs
 
Kategorien : noch keine Kategorie





Kommentare
Beurteilungen
2005-10-24 08:37:22(): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   
2006-07-01 19:56:43(): Qualität=0: Bekanntheit=100%
    hier hesst es tätschn. mt hartem T
2007-01-08 14:29:10(): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   wichtig ist die Betonung des langgezogenen ä , Watschen ist ein Synonym
2007-02-24 18:58:29(Wien 20.,Brigittenau): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2007-08-20 06:39:11(Wien 19.,Döbling): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   
2007-08-20 12:29:25(Urfahr-Umgebung): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2007-09-02 19:49:12(): Qualität=0: Bekanntheit=100%
   
2007-09-18 11:59:52(Hartberg): Qualität=0: Bekanntheit=100%
   
2008-01-02 22:17:15(): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   
2008-01-02 22:34:49(Mattersburg): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2008-01-03 09:08:34(Wien 1.,Innere Stadt): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2008-01-03 11:53:01(Bruck an der Mur): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2008-01-03 15:27:52(Wien 23.,Liesing): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2008-01-03 16:10:51(Bruck an der Leitha): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   
2008-01-25 14:53:20(): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2008-03-13 22:48:33(Wien 17.,Hernals): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2008-03-14 06:43:08(Wien 15.,Rudolfsheim-Fünfhaus): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2008-05-16 07:31:23(Hermagor): Qualität=1: Bekanntheit=80%
   Ich hätte es eher \"Tätschen\" geschrieben. Für uns ist es eher schon \"gehobene Umgangssprache aus dem Kärntner Zentralraum. Ich habe es erstmals von Villacher Verwandten gehört. Bei uns ist \"Watsche(n)\" viel gebräuchlicher.
2008-05-16 13:58:14(): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   
2008-07-13 22:48:34(Gmunden): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2008-07-14 07:50:30(Liezen): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2008-07-14 08:52:23(Perg): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2008-07-14 20:13:21(Feldkirchen): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   bei uns in Kärnten eher \"Tetschn\"
2008-07-19 11:45:41(): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2008-09-24 14:29:31(Gmunden): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   
2008-12-09 05:43:24(Wien 18.,Währing): Qualität=1: Bekanntheit=80%
   
2008-12-09 08:09:41(): Qualität=2: Bekanntheit=80%
   
2008-12-09 09:26:19(Freistadt): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2008-12-09 13:25:06(Wien 1.,Innere Stadt): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2009-02-05 10:59:05(Linz-Land): Qualität=2: Bekanntheit=80%
   
2009-02-05 14:43:41(Graz(Stadt)): Qualität=-1: Bekanntheit=100%
   für mich ist es die \"Tetschen\"!
2009-02-07 19:26:36(Urfahr-Umgebung): Qualität=0: Bekanntheit=100%
   a Dätschn
2009-03-28 10:11:07(): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2009-04-23 21:27:33(Mattersburg): Qualität=-1: Bekanntheit=100%
   ich würd auf alle Fälle Tätschn schreiben
2009-08-03 19:22:59(Sankt Pölten (Stadt)): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2009-11-07 11:28:04(Tulln): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   
2009-11-07 13:41:41(Wien 17.,Hernals): Qualität=0: Bekanntheit=100%
   
2009-11-09 08:52:12(Wien 12.,Meidling): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2009-11-10 10:30:32(Wien 5.,Margareten): Qualität=1: Bekanntheit=80%
   
2010-02-23 06:51:20(Linz(Stadt)): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2010-02-23 22:18:58(Urfahr-Umgebung): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2010-02-24 08:58:09(Wien 9.,Alsergrund): Qualität=-1: Bekanntheit=100%
   kommt von tätscheln, also "Tätschn"
2010-03-28 23:01:00(Wien 2.,Leopoldstadt): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2010-05-05 18:57:18(Salzburg(Stadt)): Qualität=2: Bekanntheit=80%
   Die Dätschen weckt Kindheitserinnerungen an meinen Vater (Gott hab ihn selig...)
2010-05-07 11:44:32(Spittal an der Drau): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   
2011-05-04 10:46:54(Wien-Umgebung): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   auch "Tetschn"
2011-05-13 10:49:36(Eisenstadt(Stadt)): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2011-05-13 17:53:29(Tulln): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   Warum dieses Wort mit ä statt e geschrieben ist,, verstehe ich nicht, auch wenn die Schreibung deshalb nicht falsch ist (die Aussprache bleibt gleich).
2011-07-04 06:52:16(Wien 13.,Hietzing): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   Zu mhd. 'tetschen', ''klatschend aufschlagen''. Nihilo minus: 'der' Kommentar
2011-07-04 08:39:51(Wien 9.,Alsergrund): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   Eine Dätschen ist nur eine leichte Ohrfeige, eine Watsche hingegen kann auch kräftiger sein.
2011-07-04 16:58:09(Hermagor): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   
2011-12-11 22:03:08(Amstetten): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2012-02-02 23:09:07(Mistelbach): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2012-02-03 07:25:10(Wien 9.,Alsergrund): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   Auf die Schreibweise wäre ich nie gekommen, aber sie wird wohl stimmen. Akustisch ist es richtig.
2012-02-03 12:33:54(Liezen): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2012-07-26 15:11:52(Horn): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2012-10-27 06:00:00(Klagenfurt(Stadt)): Qualität=-1: Bekanntheit=0%
   der Ausdruck (haustetschen, Krawalltetschen) existiert bereits seit 3 Jahren
2012-10-29 09:45:04(Wien 9.,Alsergrund): Qualität=0: Bekanntheit=20%
   
2012-12-19 05:33:08(): Qualität=0: Bekanntheit=-50%
   
2012-12-19 16:59:37(Linz(Stadt)): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2013-04-10 08:14:24(Sankt Pölten(Land)): Qualität=1: Bekanntheit=80%
   
2013-04-13 13:27:11(Mödling): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.