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guschen, gutschen, gutschln



schlummern


Wortart: Verb
Referenz: 0
Besser: 0
Erstellt von: Koschutnig
Erstellt am: 06.10.2012
Bekanntheit: 0%  
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Kommentare (2)


Tirolerisch
„(von) Kindern) schlummern, im Bett liegen, sich wärmend unter die Bettdecke bergen“
source: Johann Baptist Schöpf , "Tirolisches Idiotikon", (Innsbruck 1866, S. 225, 226

Schöpf verweist dabei auf ital. ‚cuccia’ = Bett und auf frz. ‚se coucher’ = sich niederlegen, zu Bett gehen.
Uns ist das jetzt ja durch die inzwischen übers Englische gekommene ‚Couch’ ein Begriff.

Zum Befehl an den Jagdhund „kusch!“ wurde nicht nur im 19. Jh. das deutsche Verb „kuschen“ (unterwürfig sein, klein beigeben, zusammenkauern) neu gebildet,
sondern um 1900 auch als Intensivbildung das Verb „kuscheln“ = sich anschmiegen, wohl unter dem Einfluss verschiedener bereits vorhandener semantisch ähnlicher regionaler Wörter vom Rhein bis Ostpreußen wie auch der genannten Tiroler Formen.
Koschutnig 06.10.2012


Schon gehört:
gutschi-gutschi
http://www.css-schmid.de/Katrin/Funbilder/baby.jpg
JoDo 06.10.2012





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