5 stars - 9 reviews5

Powidl : Zwetschkenlatwerge, verdickte...


+9

Powidl

das, -s, (-s)
[ Boo-wii´ll ]
Zwetschkenlatwerge, verdickte Pflaumenkonfitüre


Art des Wortes: Substantiv

Erstellt von: System32 am Sep.2005

Ähnlich klingend:    

Links: Österreichisches Wörterbuch : Powidl V W

Dieser Eintrag ist noch nicht Teil des Wörterbuches.

  


Bekanntheit

Ab zehn Bewertungen erstellen wir eine Karte Österreichs mit der Bekanntheit des Wortes. Du kannst Dir aber die aktuelle Karte ansehen.

Bewertungen (9)



0
Beim Powidl
... muß bereits eine leichte Karamelisierung des Fruchtzuckers stattgefunden haben.
von JoDo am Oct.2006

 
0
Die Latwerge (teilweise auch der Latwerg),
regional auch Lattwerg, Lattwersch, Latweje, Latwejsche, Latschmiere, Leckschmiere, Leckmerich, Laksem oder Laxem genannt, bezeichnet ein stark eingekochtes Mus, meist aus Zwetschken oder Pflaumen, bisweilen aber auch aus völlig anderen Früchten wie Schlehe, Wacholder oder Hagebutte. Es existieren zahlreiche regionale Varianten der Latwerge und ebensoviele Schreibweisen. Die böhmisch-österreichische Version einer Zwetschkenlatwerge nennt sich Powidl.
http://de.wikipedia.org/wiki/Latwerge
von JoDo am Dec.2007

 
0
Gerade auf ORF2
sprach´s die Juniorchefin der Lebzelterei Pirker in Mariazell, und das klang ungefähr:
Boo-wi´ll
von JoDo am Dec.2007

 
0

laut einer deutschen Fernsehsendung über Germknödel (Pro7) handelt es sich hierbei nicht um Konfitüre, da ursprünglich kein Zucker zugesetzt wird ...
von clavicula am Jan.2009

 
0
Hier ein Rezept aus Rumänien (mit Nüssen):
http://www.reteteinimagini.com/Retete/Muraturi/Gem-de-prune-Magiun-de-perje.html
Zutaten:
- Zwetschken
- Zucker
- Nüsse
Zubereitung:
Ich wasche die Zwetschken gut, löse die Kerne aus und gebe sie in die Faschiermaschine ... (die Zwetschken, nicht die Kerne - Anm. d. Red.)
Ich messe so: Auf drei Einheiten Zwetschken (nach dem Faschieren) gebe ich eine Einheit Zucker ...
Wir bringen das Mus zum Kochen (vorzugsweise in einem Gußkessel und rühren mit einem langstieligen Löffel um, damit uns keine Spritzer treffen).
Wenn es zu kochen beginnt, bildet sich oben ein Schaum, der abgeschöpft gehört ...
Der Powidl ist fertig, wenn er sich auf weniger als die Hälfte einreduziert hat.
So machen wir die Probe: "Geheimnis von der Oma gelernt" (der Löffel muss im Powidl aufrecht stehen bleiben ohne umzufallen)
daraufhin stellen wir eine Schüssel mit reifen Nüssen ins Backrohr ...
wir erhitzen sie noch 10 Minuten, danach füllen wir (alles) in Gläser (und stellen) die Gläser unter die Tuchent.

von JoDo am May.2011

 
0
klassischerweise...
...gänzlich ohne Zucker hergestellt.
Oft auch mit Essig über Nacht angesetzt, dann eingekocht.
Die Schalen grüner Nüsse wurden mancherorts zur Schwarzfärbung mitgekocht.
von biba am Sep.2012

 


  Anmelden zum Kommentieren






Links: Russwurm | Atlas | Atlas Body CenterAGB | Impressum

Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.