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holpertatschig



unbeholfen


Wortart: Adjektiv
Referenz: 0
Besser: 0
Kategorie: Gemütszustände, Befindlichkeiten
Erstellt von: albertusmagnus
Erstellt am: 15.11.2009
Bekanntheit: 70%  
Bewertungen: 1 2

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Kommentare (5)


Holpertatschig halte ich für eine missverständliche, verballhornende Variante des Originals, und wenn das von halbgebildeten Personen des öffentlichen Lebens gesagt wird, sehe ich mich bestätigt.
klaser 16.11.2009


Eigentlich Volksetymologie
ist das L in "holpertatschig", denn um das nicht verstandene (weil tatsächlich sinnlose) "hopper-" sich und anderen verständlich zu machen, lehnten es BR W., Parteiobmann St. u.a. (in gutem Glauben?) an "unbeholfen" und "holprig" an.Hübsch, wie volksnah Politiker mitunter doch sind, nicht?
Koschutnig 17.11.2009


Der user "klaser" hält
holpertatschig für eine mißverständliche, verballhornende Variante des Originals (hoppertatschig), und sieht sich bestätigt,wenn das von halbgebildeten Personen des öffentlichen Lebens gesagt wird

Abgesehen davon, daß "holper" keinesfalls mißverständlich ist, läßt der User, der vermutlich nicht halbgebildet im öffentlichen Leben steht, eine ethymologische Deutung weg, weswegen auch die Mißverständlichkeit im Dunkeln bleibt.

Hobbymäßig und ohne Anspruch auf wissenschaftliche Fundierung leite ich das Wort von "holpern" und "Tatschker" ab, also ein holpernder Krötengang, was sich auch in der Redensart "holpertatschig daherkommen" widerspiegelt.
albertusmagnus 18.11.2009


Das ´l´ irritiert mich,
also in meiner Umgebung heißt das ´ho-obbadaadschig´
Noch etwas zur Aussprache: das o-o hat eine Hebung, also es beginnt tief und wird dann in die Höhe gezogen, so: å-u
JoDo 20.11.2009





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