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 1  0 anbringen - loswerden
| Österreichisch : | anbringen | | Deutsch : | loswerden | | | | Eingereicht von : | Brezi ( Region : Wien 14.,Penzing) | | Eingereicht am : | 2008-09-07 12:42:40 | | Verwendung : | ugs | | | | | Kategorien : | noch keine Kategorie |
| Österreichisches Verzeichnis |
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| Kommentare |
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Beispiele [ von Brezi am 2008-09-07 12:43:51 ] Schmeiß, das nicht weg! Auf eBay bringst du es sicher an.
Die Verkühlung habe ich erst nach drei Wochen angebracht. Habe gerade nachgegoogelt [ von JoDo am 2008-09-07 20:07:30 ] ob das nicht vielleicht in D auch so gesagt wird, und siehe:
In einem Autoforum tauchte die Frage auf:
"Wie bringe ich das wieder an?"
Zu früh AHA gesagt, der Mensch meinte den Auspuff und wie er den wieder åffägriagt, in Ö versteht das jeder so, dass der die Kiste loswerden will. A<>D; unsere gemeinsame Sprache [ von ChrisB am 2008-09-08 10:12:22 ] A: anbringen=loswerden
D: anbringen=festmachen
A: "De Oide bringst nie wieda å!"
D: "Die Frau wirst du nie wieder los!" Nee, Brezi [ von Weibi am 2008-09-08 23:02:31 ] wenn du eine Verkühlung angbringst,heisst dass, du hast jemanden angesteckt! Nicht einfach auskuriert/los geworden von alleine. Schäm dich. Und auch die Oide bringt man nicht einfach an, sie müsste sich schon in jemand anderen verlieben. Schämt euch beide! :) Einigermaßen eigenwillig, [ von JonnyFilter am 2008-09-09 00:40:28 ] die "Weibi"-Behauptungen ... ich sehe darin keinen Grund, sich zu schämen. Das "Anbringen" eines ungeliebt gewordenen Menschen impliziert ja die Gleichgültigkeit, was dessen Zukunft betrifft, und hat nichts mit eventueller neuer Bindung zu tun. Und bei genauerem Besehen der Seiten, auf Grund derer der Begriff allgemandeutsch sein soll, komme ich doch wieder zu Brezis und JoDos Sicht. Noch ein Beispiel: [ von klaser am 2008-09-09 00:45:09 ] Gestern im Prater hab' i an Kilo an'bracht." (Das war noch in der Schilling-Zeit, seither war ich nicht im Prater.) Hier müsste sich Weibi freuen, denn das Geld ist ja tatsächlich zu jemand Anderem übergegangen. [ von Meli am 2008-09-09 09:23:17 ] [ von Koschutnig am 2010-11-28 17:37:28 ] Aus Wien Karl Kraus: Dass Herr Gutmann im letzten Moment es für möglich hält, einige hundert Plätze mehr anzubringen, und darum einen größeren Saal aufnimmt, kann doch für eine richterliche Entscheidung nicht ernstlich in Betracht kommen. In: Die Fackel 2 (1900) Aber auch aus Berlin:
*Stettenheim, Der moderne Knigge, 1902: Alsbald fällt auch dem Frager einer seiner ältesten Scherze ein, den anzubringen ihm, um für geistvoll zu gelten, Bedürfnis ist.* Berliner Tageblatt (3.3.1904): Hm! Sonst geben die Eltern doch noch zu, wenn sie ihre Mädchen anbringen wollen. Heutzutage!* Georg Hermann: "Jettchen Gebert", 1906 (S. 193): Aber sobald Jettchen daheim blieb und Tante Riekchen sonst auch niemand hatte, bei dem sie ihre Urteile anbringen konnte, dann behielt sie sie wohl und getreu für sichUnd aus München: * Wittmann, Geschichte des dt. Buchhandels (1991): ...eine Vielzahl von Gelehrten, die ihre Manuskripte feilboten und ihre reichlichen Freiexemplare im Tausch anzubringen suchten,... Alle Beispiele aus DWDS
Üblicher ist in deutschländischem Gebrauch allerdings wohl: " an den Mann bringen" - und da trifft es auf den Satz von ChrisB ( AD; unsere gemeinsame Sprache): "De Oide bringst nie wieda å!" und Weibis Tadel ( Nee, Brezi!): "sie müsste sich schon in jemand anderen verlieben." |
| Beurteilungen |
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2008-09-07 20:08:05(Wien 18.,Währing): Qualität=2: Bekanntheit=100% 2008-09-07 22:06:26(Amstetten): Qualität=2: Bekanntheit=100% 2008-09-08 18:29:23(): Qualität=-2: Bekanntheit=0% m.E. Allgemeindeutsch ! Empfehle als Untermauerung folgende Seiten: http://www.dwds.de/?kompakt=1&sh=1&qu=anbringen (deutsches Wörterbuch) oder http://synonyme.woxikon.de/synonyme/anbringen.php (deutsche Synonyme) 2008-09-09 00:42:20(Wien 12.,Meidling): Qualität=2: Bekanntheit=100%
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