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lablert : schal, brackig, fad, lapprig


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lablert

[ låwlad ]
schal, brackig, fad, lapprig


Art des Wortes: Adjektiv

Erstellt von: JoDo am Mar.2008

Gebrauch:

Links: Österreichisches Wörterbuch : lablert V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (3)



+1
des Minaralwåssa
is scho gånz låwlad - schmeckt schon ganz schal, brackig, fad, lapprig.
von JoDo am Mar.2008

 
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lab - schlecht gewürzt
AT - Kaernten: lind
AT - Oberoesterreich: eher fad
AT - Oberoesterreich: = mäßige Darbietung
AT - Oberoesterreich: erst hier in Tirol als "lustlos, uninteressant,.." kennengelernt
AT - Oberoesterreich: Ich kenne das Wort allerdings nur mit einen "o" statt einen "a" ausgesprochen
AT - Steiermark: eher "letschart"
AT - Steiermark: lind? zuwenig gesalzen
AT - Tirol: schlecht
DE - Bayern: auch für faden Menschen
DE - Nordrhein-Westfalen: mir als laff bekannt
IT - Suedtirol Aussprache: lob oder lobet
http://tinyurl.com/6uyd2s
von JoDo am Mar.2008

 
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schon wieder
wurde das Mineralwasser als ´lapprig´ eingestuft. Na sowas - wo wir doch dafür auch ein eigenes Wort haben ...
von JoDo am Jan.2011

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.