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Jahressalär, das : Jahresgehalt, das


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Jahressalär, das

Jahresgehalt, das


Erstellt von: shadow am Nov.2007

Links: Österreichisches Wörterbuch : Jahressalär, das V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (2)



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Summe aller..
Monatsgehälter, inkl. Urlaubs - und anderen Sonderzahlungen.-sh
von shadow am Nov.2007

 
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Das Salär und die (gestohlene) Saliera -
kommen beide vom lat. 'salarium'! "Salarium", das war das Salz, das im alten Rom den Söldnern und Beamten zugeteilt wurde, später dann die Besoldung (danach frz. 'salaire', engl. 'salary'). Und die Saliera ist ein Salzfassl. Übrigens: Das eigenartige engl.'salt cellar' für den Salzstreuer ist ein Pleonasmus, denn dieser 'cellar' ist bereits die 'saliera'! Rechtschreiber waren sie ja nicht die besten! Doch was ist spezif. österreichisch am Jahressalär?Die Nürnberger Nachrichten titeln 16.02.2011:* "Empörung über das Jahressalär von Monica Lierhaus", denn die TV-Sprecherin soll für wöchentlich drei kurze Werbesendungen für die TV-Lotterie „Ein Platz an der Sonne“ 450.000 Euro Jahresgehalt bekommen.Auch der Neid ist nicht spezif. österreichisch. Andererseits war auch kein Mitleid mit Steve Jobs zu merken, als man erfuhr:* "Apple-Chef bekam erneut 1 US-Dollar Jahressalär" (heise.de/newsticker)"Jahressalär" eignet sich offenbar besonders für Schlagzeilen: * 6,55 MILLIONEN EURO JAHRESSALÄR: Mit Dieter Zetsche legt erstmals ein Daimler-Chef sein Gehalt offen (Berliner Zeitung, 13.4.06) * "Bis zu 162.000 Euro Jahressalär. Ehrenamt: Mediziner-Lobbyisten sahnen ab" (Rheinische POst, 25.2.04) * "Ex-RWE-Chef Großmann: Rund 10 Millionen Euro Jahressalär" (energieverbraucher.de 11.4.2013)

* "293 000 Euro Jahressalär für König Juan Carlos" (20min.ch/ausland 28. 12. 2011) - In keinem Texte , die den 6 angeführten Schlagzeilen folgen, taucht dann "Jahressalär" oder "Salär" wieder auf! "Salär" hat (nicht in der Schweiz!) in den Medien offenbar die gleiche abwertende Bedeutung erlangt wie "Gage" bei einem Nicht-Künstler. Das zeigt sich in Schlagzeile und Text z. B. hier:" Haberleitner hatte Jahressalär von 400.000 Euro" (Salzburg24.at, 4.8.2013) Text: "Der ehemalige Geschäftsführer und Eigentümer der insolventen Drogeriemarktkette dayli, Rudolf Haberleitner, hatte eine vereinbarte Jahresgage von 400.000 Euro brutto, berichtet die Tageszeitung 'Österreich'."

von Koschutnig am Jan.2014

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.