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ranggeln : ringen, Kräfte messen (tun aber nur die...


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ranggeln

[ ranggln ]
ringen, Kräfte messen (tun aber nur die Buam oder die Ranggler am Hundstein)


Art des Wortes: Substantiv

Erstellt von: Zaglbauer am Sep.2007

Links: Österreichisches Wörterbuch : ranggeln V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (7)



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Vorschlag: "ranggeln = ringen nach besonderen Regeln"
ranggeln ist nicht bloß "rangeln" (sich balgen, raufen)-gg-Schreibung ("Intensivbildung zu 'Range' ") des spez. Brauchtums-Eintrags ist berechtigt:• Das Ranggeln in Salzburg

Der Salzburger Rangglerverband wurde 1947 in Zell am See unter dem Vorsitz von Bezirkshauptmann Dr. Gasteiger gegründet.
Ranggeln galt damals als „Brauchtumssport“ ist aber in den Jahrzehnten zum Spitzensport aufgestiegen.
Gekämpft wird in einem speziellen Rangglerstoff (starkes Bauernleinen). Die „Pfoad“ und die „Hosn“ müssen den genauen Richtlinien des Verbandes entsprechen. Ein starker Ledergürtl gehört natürlich auch dazu.
Es wird nach genauen Regeln gekämpft, die von den vier Verbänden (Tirol, Bayern, Südtirol und Salzburg) festgelegt wurden. Hebel-, Würge- und Schmerzgriffe sind strengstens verboten.
Sieger ist der Kämpfer, der seinen Gegner auf beide Schulterblätter zu Boden bringt. Technik, Mut, Kraft und Geschicklichkeit, das zeichnet einen guten Ranggler aus.
Nicht umsonst heißt es: "Das Ranggeln ist das ehrlichste Kräftemessen der Burschen im Alpenraum."http://www.heimatvereine.at/braeuche/braeuche-von-a-z/ranggeln/
Jakobi-Ranggeln am Hundstein
Nach strengen überlieferten Regeln wird am Sonntag zu Jakobi im Juli beim Statzerhaus am Großen Hundstein bei Maria Alm Salzburgs größte Brauchtums-Rangglerveranstaltung, das "Hundstoa-Ranggeln", abgehalten.
Bekannt ist dieser Brauch seit dem 16. Jahrhundert. Kurz nach Sonnenaufgang begeben sich Zuschauer und Ranggler auf den mehrstündigen Marsch zu der Naturarena auf 2116 Meter Höhe. Geranggelt wird nach dem K.O.-System in insgesamt neun Klassen. Der Gesamtsieger, der "Hagmoar", erhält eine Siegesfahne und eine Medaille: Für die Spitzenranggler, die allesamt auch im Judosport höchst erfolgreich sind, zählt der "Hogmaor"-Titel mehr als ein Staatsmeisterschaftssieg. In der langen Geschichte des Hundstein-Ranggelns konnte sich auch schon ein Pfarrer, der zuvor die Messe gelesen hatte, in die Siegerliste eintragen. Früher wurden mit dem Ranggeln auch Grenzstreitigkeiten bereinigt, wenn um den "Hog", die Weidegrenze geranggelt wurde.
http://tinyurl.com/abhqs5c
Derart "geranggelt" wird auch andernorts :• Das Ranggeln hat eine lange Tradition im Rahmen des Zillertaler Gauder Festes, des wichtigsten Trachten- und Frühlingsfestes Österreichs. Der Kampf um den Gauder Fest-Hogmoar hat sich über die Jahre zum berühmtesten Ranggler-Wettbewerb des Alpenraums entwickelt. Unter Ranggeln versteht man grundsätzlich eine besondere Art des Ringens, bei dem spezielle Regeln beachtet werden müssen. Das Ziel dieses Ringkampfes zwischen zwei Männern ist es, den anderen auf die Schultern zu werfen. Bekleidet sind die Ranggler lediglich mit einem weißen Leinenhemd und Leinenhosen. Zu früheren Zeiten war den Frauen der Zutritt zu den Ranggler-Bewerben beim Gauder Fest untersagt. Heute ist der Kampf um den Gauder Fest-Hogmoar einer der Höhepunkte und absoluter Publikumsmagnet an den vier Festtagen.
In Terenten im schönen Südtirol ging dieses Jahr am Pfingstmontag die nächste Ranggelveranstaltung über die Bühne. Das Ranggeln wurde in einer Halle ausgetragen ...

In St. Martin/Passeier trafen sich die Ranggler des Alpenraums zum letzten Wettkampf im Jahr 2007. Neben einem Int. Preisranggln wurde auch das traditionelle 4-Länderranggln ausgetragen, wo neben Tirol, Salzburg und Südtirol auch eine Mannschaft aus der Schweiz (Schwinger) teilnahm.http://www.rangglerverein-bramberg.at/ranggln07/ranggln07.htm



von Koschutnig am Nov.2012

 
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Das Verb "ranggeln" ist österreichisches Standarddeutsch für das österreichische Ringen.

Gemeindeutsch: ringen (für das internationale Ringen)
Standard für das schweizerische Ringen: schwingen

Das Verb "(miteinander) rangeln" ist gemeindeutsch für gmd. "sich balgen".

(Variantenwörterbuch der deutschen Sprache)
von Standard am Jun.2016

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.