Einlaufstelle : Bei Behörden: Schalter oder Raum für...



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Einlaufstelle

[ Änlaufschtöhn ]
Bei Behörden: Schalter oder Raum für Eingänge aller Art


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Amts- und Juristensprache

Erstellt von: klaser am Aug.2007


Links: Einlaufstelle Österreichisches Wörterbuch : Einlaufstelle

  
Aug.2007
+2   von JoDo
ad Bedeutung b: Was Du alles kennst ....
Aug.2007
+2   von Amalia
May.2009
+2   von rolandschweiger
als ich mir nix denkend in Dresden den Begriff EINLAUFSTELLE verwendet hatte, fragte man mich sinngemäß auch, ob dies eine Klistierambulanz sei. :-) Es ist hier wirklich unbekannt. Poststelle ist wohl die treffenste Übersetzung.


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ad a)

Würde es mit "Poststelle einer Behörde" übersetzen, schlicht und ergreifend.
von Brezi am Aug.2007

 
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ad b)

Bruuuuhahaaaa!
von Brezi am Aug.2007

 
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ad Aussprache

Ä'laufschtöhn ... also so spreche ich es nicht aus, eher Än'laufschtöh. Think it over...
von Brezi am Aug.2007

 
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yes pretzel,

you right! However, I always bring my apllications for prolonging the frist to the Einlaufstelle of the Finanzamt, and I do not believe that Anträge, Eingaben and Nachreichungen can be regarded Post, when brought in personally.
von klaser am Aug.2007

 
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Haha, der klaser hat immer so ergreifende Worte und Erklärungen,

wenn ich die EinlaufSTELLE B, die im Verborgenen liegt, wörtlich nehme, versteh ich warum brezerl Bruhaaaat *fg
von Amalia am Aug.2007

 
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Da niemand

auf den Schmäh mit der Klistierambulanz hereinfällt (Brezis "Bruhaha" interpretiere ich als "Scherz, lass nach!") und sich auch niemand echauffiert (was waren das noch für Zeiten, als Helenet zur Ordnung rief), normalisiere ich den Eintrag.
von klaser am Aug.2007

 
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@klaser

Das Bruhaha sollte ausdrücken, dass ich den (sehr lustigen!) Scherz verstanden habe. Von Nachlassen war hier keine Rede. Mich schüttelt es noch heute leicht, wenn ich an deine Mildblattern denke. Das war so was von subtil und ich fiel damals auch prompt rein.

Und seien wir doch froh, dass keine Humorlosen Ordnungsrufer(innen) uns das bisschen Spaß mehr missgönnen, auch wenn dadurch die Freude entfällt, diese ein wenig zu sekkieren. Natürlich ist es auch in Ordnung, wenn du deinen Schmäh wieder rausnehmen willst, nachdem ihn alle gelesen haben. Ganz wie du möchtest. Ich jedenfalls habe geschmunzelt. LG Br

P. S. Besagte selbst ernannte Wachorgane haben in Ausübung ihrer "Pflicht" auch oft genug daneben gehauen und Wörter nach der Devise "Was ich net kenn, des gibt's a a net" völlig korrekte Einträge verfemt und das Bekanntheitsprofil total verfälscht. Meine Tränen über das Verschwinden mancher sind daher enden wollend. Noch viele weitere lustige Ideen! Brezi.
von Brezi am Aug.2007

 
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@ Klaser: Schreib doch unter D: „Poststelle“!

In Österreich ist die "Poststelle" zwar jetzt etwas anderes, in D aber vor allem der „Einlauf“,
z.B.:


*poststelle@lg.justiz.hamburg.de - Landgericht Hamburg.
Gemeinsame Annahmestelle für die Landgerichte, das Amtsgericht und weitere Gerichte und Behörden. Zentrale Eingangs- und Verteilerstelle für Zivilsachen

Oder wenn du Info über ein interessantes Ausflugsziel haben möchtest:

* E-Mail: poststelle.mercedes-benz-arena@stuttgart.de


* "Die Poststelle befindet sich ab Montag, den 2. Juli01 wieder in ihren angestammten Räumen" (TU München, 27.6.01, Internet),zit. nach Ammon, "Variantenwörterbuch des Deutschen",2004, S. 587,.
von Koschutnig am 10.Apr.

 


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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.


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