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Glotzophon, Glotzofon

das,

Fernseher, TV, Fernsehgerät


Wortart: Substantiv
Referenz: 0
Besser: 0
Kategorie: Technische Begriffe
Erstellt von: rolandschweiger
Erstellt am: 11.08.2007
Bekanntheit: 87%  
Bewertungen: 4 0

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Kommentare (6)


Bedeutung
Das Glotzophon (also sinngemäß das Gerät worauf man glotzen kann und welches auch Ton wiedergibt)
bezeichnet scherzhaft den Fernseher.
rolandschweiger 11.08.2007


Ist ja schön,
dass du der alten und der Neuen Rechtschreibung gleichermaßen Rechnung trägst. Aber in diesem Fall ist es praktischer, beide Versionen unter einem Stichwort einzutragen. Geht auch ganz einfach (wenn man's weiß): wenn du voll angemeldet bist, siehst du neben jedem Wort von dir selbst ein grünes Ordnersymbol. Wenn du das anklickst, kommst du wieder in die ursprüngliche Eingabemaske und kannst dort Stichwort, Übersetzung und Aussprache bequem bearbeiten. Nicht auf den Button "absenden" (weiße Pfeilis auf orangem Grund) vergessn, sonst nirwanisiert wieder alles. Bonne chance!
Brezi 11.08.2007


schon erledigt
sorry daß ich mich so anstelle, man merkt wohl, ich bin erst seit gestern dabei. :)
Nun ist mein eigentliches Wort
GLOTZOPHON
und wenn Du bitte "Glotzofon" löschen würdes
(oder mir sagst ob und wie ichs selbst machen kann) dann haben wir das Problem der doppelten Einträge gelöst. Vielen Dank
rolandschweiger 11.08.2007


Von der Glotze zum Glotzophon
in Österreich?Da 'die Glotze' völlig unösterreichisch ist, ist wohl anzunehmen, dass ihre sprachliche Aufwertung zum 'Glotzophon' ebenfalls eine deutsche Erfindung darstellt. Österreicher übernehmen leider allzu gern nicht-österr. Jargon, s. "mal" statt "einmal", "sag ich mal", "eindrücklich", "zögerlich", "lecker", "runter" u.s.w.
Vorheriges Googeln hilft wie das Nachschaun in Wörterbüchern beim Erkennen nicht spezifisch österreichischer Ausdrücke - und die sind nach den Bewertungskriterien "falsch".
Koschutnig 01.07.2008


CQ - an alle!
Das Googeln bei Wörtern, bei denen ich mir nicht sicher bin, gehört zu meinem Standardaufwand, wenn ich in Ostarrichi etwas platziere. Manchmal (aber nur manchmal) verlasse ich mich jedoch auf das, was ich beim Vergleich der in Österreich gehörten Sprache mit jener aus deutschen Medien (oder auch Blogs) selbst höre. Und auch wenn das Verhältnis von .at-Seiten mit .de-Seiten, wo 'Glotzophon' vorkommt, tatsächlich etwa 1:20 beträgt, was bei einem Bevölkerungsverhältnisvon 1:10 in der Tat beachtlich ist, verlasse ich mich in diesem Fall auf meine Ohren. Ich habe in deutschen Fernseh- und Filmproduktionen ausschließlich das bei uns unübliche Wort 'Glotze' gehört.


Meine Antwort also:


a) Bei mir gehört solches Recherchieren zur allgemeinen Vorgangsweise, auch wenn es geschätzte 80 % des Aufwandes bei einem Neueintrag verschlingt (mit dem Aufruf des Wortes und dem Zählen der gefundenen Treffer ist es ja nicht getan - von den vielen "länderneutralen" .org-Einträgen zu schweigen)
b) wenn das zum Allgemeinstandard gehört, warum wurde es beispielsweise beim Wort 'Wumme', das vom Kritiker selbst stammt, nicht so gehalten bzw. führte es zu einem falschen Ergebnis?
c) Ist es möglich, dass hier wieder die lange bewährte Ansicht einzieht, dass Freundlichkeit nichts mit Schleimerei und überzogener Sarkasmus nichts mit Ehrlichkeit zu tun hat?


Der Song der "Ärzte", den ich anfangs zitierte, geht bekanntlich weiter und am Ende antwortet die Frau dem Mann nicht mehr "manchmal, aber nur manchmal", sondern
"immer, ja wirklich immer ..." und zeitweise kommen mir angesichts der hier einreißenden Sitten genau diese und die Folgezeile in den Sinn. An sich passen auf mich allgemein eher Professor Higgins' Worte "I'm a very gentle man ...". Aber manchmal ... und das gilt in gleicher Weise für die Verluderung der Kultur bei den Einträgen wie für das diskrete Nachlassen der Dialogkultur. Immer, ja wirklich immer.
Brezi 01.07.2008


in D aber dennoch eher die Glotze
Das Glotzophon / Glotzofon ist zwar in D bekannt aber nach meinen Recherchen und natürlich auch Einschätzungen (denn die Recherche alleine liefert ja letztendlich auch nur ein subjektives Bild) - also nach meiner Einschätzung sagt man in vielen Teilen Deutschlands, von München bis Köln, von Duisburg bis Görlitz, eher GLOTZE. Persönlich habe ich in Ö das Glotzophon schon mehrmals gehört, in D(resden) nicht. Deshalb habe ich den Eintrag gemacht und es ist gut daß darüber diskutiert wird weil ja vieles glücklicherweise uneindeutig ist, sonst wäre die Welt langweilig. Allerdings muß man mir nicht gleich mangelhafte Recherche vorwerfen ...
rolandschweiger 22.05.2009





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