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griawig : nett, lieb, lustig


+29


  

griawig

nett, lieb, lustig


Art des Wortes: Adjektiv

Erstellt von: Zaglbauer am Jun.2007

Ähnlich klingend:            

Links: Österreichisches Wörterbuch : griawig V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (68)



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Gebrauch:
"Ah so a graiwigs Mannei!" = So ein lustiges/liebes/nettes Männchen!
von Zaglbauer am Aug.2007

 
0
>>>> d
von shadow am Oct.2007

 
+1
Auch eine andere Bedeutung?
In Bayern bedeutet das Wort vor allem "gemütlich, geruhsam, behaglich, geborgen". Es wird häufig auch als Hauptwort gebraucht: "Af d'Nocht mog i mein Griawign!" Herkunft von mhd. "rouwe" (Ruhe) und davon abgeleitet "geruhewig". Es würde mich wundern, wenn das Wort in DIESER Bedeutung nicht auch in Ö vorkäme. In der angegebenen Bedeutung kennen wir das Wort auch - diese ist aber, glaube ich, eine sekundäre Übertragung.
von Josef am Feb.2008

 
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@Josef:
Ich habe mich gestern mit einer 87jährigen gebürtigen Stadt-Salzburgerin über dieses Thema unterhalten, und sie kennt den Ausdruck auch nur in der hier angegebenen Bedeutung "nett, lieb, lustig".
von Remigius am Mar.2008

 
+5
Wieso ist das arme, unschuldige Wörtchen verbannt? Kenn ich aus der Steiermark. Es gibt einen Kinder-Reim, von dem mir leider nur mehr die Zeile: "hot a grieawigs Hiadl auf" in Erinnerung ist.
von gruberin am Jul.2015

 
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In Linz gerne gebräuchlich für "etwas sonderbar, aber entzückend", in Bezug auf Aussehen (Griawige Lachgrübchen), Motorik (a griawiger Gang), Verhalten (er hat so an so an griawigen Lacher). Ich kenne den Begriff auch, wenn man leicht verstimmt ist über die Meinung des anderen, dann sagt man etwas scharf und säuerlich, "na, du bist griawig...!" und meint damit das Gegenteil.
von Manu am Jul.2015

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.