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gescheit, gscheit : klug


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gescheit, gscheit

[ gescheit, gscheit ]
klug


Art des Wortes: Adjektiv

Erstellt von: Russi am Jun.2005

Ähnlich klingend:    

Links: Österreichisches Wörterbuch : gescheit, gscheit V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (62)



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"g(e)scheit" = ordentlich, gut, richtig
Das Eigenschafts- und Umstandswort "gescheit" im Sinne von "klug" ist gesamtdeutsch. Eine nicht nur österreichische, sondern auch schweizerische und süddeutschländische (kurz oberdeutsche oder süddeutsche) Besonderheit ist die Nebenbedeutung
"ordentlich, gut, richtig". Beispiele: "Er möchte zum Kirchenchor, obwohl er nicht gescheit singen kann." "Sie ist in den Supermarkt gegangen, um etwas Gescheites fürs Mittagessen einzukaufen."
von Gerfrei am Jan.2013

 
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auch "vernünftig":
denn von "vernünftig" her ist der Rat "Iss was G'scheits!" zu erklären (selbst wenn er als Slogan für Dosen- und Fertiggericht-Werbung missbraucht wird).Übrigens: Wie Gerfrei sagt, Nicht einmal in diesem Gebrauch ist das Wort spez. österr.: Nur eine Hand voll aus Österreich findet sich unter den genau 4000 angeführten Beispielen auf DWDS (Die ZEIT, Der Spiegel, Berliner Tagblatt,Weltbühne, Langgässer, Tucholsky, Hans Grimms "Volk ohne Raum" etc., etc.; Schiller wird auch zitert: "Wär' der Gedank' nicht so verwünscht gescheit,/ man wär' versucht, ihn herzlich dumm zu nennen. Piccolomini II,7)http://www.dwds.de/?qu=gescheit&view=1
von Koschutnig am Jan.2013

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.