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Kernöl : dunkles Salatöl aus Kürbiskernen


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Kernöl

das, -s, -e
dunkles Salatöl aus Kürbiskernen


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Essen und Trinken

Erstellt von: System32 am Aug.2005

Ähnlich klingend:                

Links: Österreichisches Wörterbuch : Kernöl V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (65)



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Kurzform
Ich finde, man sollte darauf hinweisen, dass "Kernöl" die Verkürzung des weniger gebräuchlichen Wortes "Kürbiskernöl" ist.
von System1 am Apr.2007

 
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Bitte!
Gebt ein Aussprachebeispiel für das unnachahmliche steirische Wort Öl Oöeü ... oder?
von JoDo am Apr.2007

 
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Ich bin für
Ö[d]l - zumindest habe ich das in Aflenz so gehört. Die können gar nicht anders.
von klaser am Apr.2007

 
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Salatöl?
Bitte tut das einem Steirer nicht an - SALATÖL.
Das Kürbiskernöl ist einer der beiden Lebenssäfte (nach R.P. Gruber) neben Schilcher des Steirers. Ausserdem gibt es wunderbare Rezepte für Kürbiskernölgerichte. (zB 1/2 Becher Sauerrahm, 1/2 Becher Joghurt, 1 - 2 EL Kürbiskernöl, Salz, Pfeffer, gehackte Kürbiskerne - sehr gut vermischen und schon ist eine sehr delikate Soße für Fleischgerichte fertig! Passt auch zu Geflügel und Fisch)
von System1 am Jun.2007

 
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maus hat recht
nur Salatöl - wie schade. Eine Kürbiscreme-Suppe ohne Kürbiskernöl - da fehlt was! Danke für das Soßenrezept.
von Compy am Jan.2009

 
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Als Steirer ersuche ich um dringende Korrektur!!!
Österreichisch: Kernöl
Deutsch: (reines)Kürbiskernöl!!!

Salatöl ist Kürbiskernöl mit Rapsöl gestreckt und hat mit echtem Kernöl (markengeschützt!) absolut nichts zu tun!!!

Zur Aussprache: Ist je nach Gegend unterschiedlich, es gibt ein anfangsbetontes Keanöui ebenso wie das Keanööö, aber auch das Keanööuu.
Geschultere Ohren als die meinen werden noch weitere Nuancen wahrnehmen können, sogar ein Öl mit Meidlinger L ist mir aus dem Mürztal im Ohr...
von albertusmagnus am Apr.2010

 
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Kernöl
Böül, Böül, Kernöül!
von domi am Jan.2011

 
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Das Wort selbst ist wohl nicht rein Österreichisch, sehr wohl aber das Produkt! Auch wenn es vereinzelt in Teilen Ungarns und Sloweniens erzeugt wird, die überwiegende Produktion erfolgt in der Steiermark, teilweise auch im Südburgenland...
von albertusmagnus am Jul.2015

 
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Finde nicht , dass "Kernoel" ein adaequater Eintrag ist. Das Produkt ist wohl typisch oesterreichisch, aber das Wort doch nicht -- anders als bespielsweise die "Palatschinke", die fuer viel Deutsche einfach unverstaendlich ist, obwohl sie das Produkt selber kennen.
von Pischinger am Jul.2015

 
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Nach Duden ist das Nomen "Kernöl" für steirisches Kürbiskernöl österreichisches Standarddeutsch.

Gemeindeutsch: das Kürbiskernöl

"Um regionale Spezialitäten vor unlauterer Nachahmung zu schützen, hat die EU Schutzsysteme geschaffen. „Steirisches Kürbiskernöl“ wurde von der EU geografisch geschützt und darf den Namen Steirisches Kürbiskernöl g.g.A. (geschützte geografische Angabe) führen (...)"
(Wikipedia)
von Standard am Jun.2016

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.