4.8 stars - 31 reviews5

gleichschauen : ähnlich aussehen


+29


  

gleichschauen

[ gleichschaun ]
ähnlich aussehen


Art des Wortes: Verb

Erstellt von: shadow am Aug.2007

Gebrauch:

Links: Österreichisches Wörterbuch : gleichschauen V W

Dieser Eintrag ist als Teil des Wörterbuches eingetragen.

  


Bekanntheit

SlowenienLiechtensteinDeutschlandKroatienTschechienSlowakeiUngarnItalienSchweizNiederösterreichSt. PöltenWienWienSteiermarkGrazKärntenKlagenfurtBurgenlandEisenstadtOberösterreichLinzSalzburgSalzburgTirolInnsbruckVorarlbergBregenzHier geht es zur Karte auf Bezirksebene.
Die Bekanntheit des Wortes ergibt sich aus den einzelnen Beurteilungen für das Wort und dem angegebenen Heimatbezirk des Benutzers.

Bewertungen (34)



0
Jessas..
der schaut seinem Vater gleich !....ein bisserl soll was gleichschauen........Das Ergebnis sind dann natürlich solche Paare, die Unmengen von Figuren können, die nichts gleichschauen, weil sie nichts auf Technik geben.......überhaupt nix gleichschauen wäre dann gegensätzlich.......-sh-
von shadow am Aug.2007

 
0
mit dem gleichschauen personenmässig einverstanden,
aber der Rest hat die Bedeutung, DAS soll was gleichschauen, im Sinne von: das macht was her, extra Eintrag
von Amalia am Aug.2007

 
0
Ja!
Bitte für "etwas gleichschauen" für "gefällig aussehen" gehört ein extra Eintrag. Ich meine, der soll von der Vorschlägerin Amalia kommen.
von Brezi am Aug.2007

 
0
Genauso mit:
"nix gleichschauen"
von JoDo am Aug.2007

 
0
aber auch: ähnlichsehen (Das sieht dir ähnlich!)
nicht passen, nicht entsprechen, underdressed - meist von
Kleidung ... (Das schaut nix gleich.)
von berberitze am Feb.2016

 
0
Folgende Verwendung war gebräuchlich: "Des schaut dir garnet gleich!" heißt: Dieses Benehmen bin ich von Dir nicht gewöhnt.
von ant18ikes am Feb.2016

 
0
Der Begriff "Aussehen" ist in der Erklärung nicht ganz korrekt! "gleichschauen" hat in der Mundart die Bedeutung des Assoziativen: "des schaut da ähnlich" also "es sieht Dir ähnlich", niemals aber mit vorangesetztem "aus".

Das kann sowohl den optischen Eindruck, als auch das erwartete Verhalten betreffen. Und auch sarkastisch gemeint sein:

"Na, des schaut da ähnlich/gleich!" damit kann durchaus auch gemeint sein, dass man dieses Fehlverhalten der Person durchaus zutrauen konnte! Das kann wiederum mannigfaltig eingesetzt werden: etwa, wenn eine Person sich kurios kleidet, eine Aussage über irgendetwas trifft, etc.

Wird hingegen ein geschlechtsspezifischer Artikel (m, w in alphabetische Reihung) verwendet, so wird die Ähnlichkeit im Aussehen, also die (teilweise) optische Übereinstimmung betont. Dies ohne Sarkasmus, aber typisch etwa bei Butzerln (siehe ebenda): "Mei, die schaut da owa ähnlich! Gaunz die Mama!"
von HerrPausW am Feb.2016

 
0
Für mich eigentlich fast nur in der Konstellation "DÖS schaut dir gleich!", also als Kritik eines unpassenden Verhaltens, verwendet.
von yad-yag am Feb.2016

 


  Anmelden zum Kommentieren






Alooha | Österreichisch | Bairisch | Bayrisches Dialektwörterbuch | Urbanes Wörterbuch | Business Argot | American Slang | Aussie Slang | Sinhala | Ceylon | Jerga Urbana | NLP | Sprachen Lernen | Master | Witze | Emoji DictionaryAGB | Impressum

Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.