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zusammenraufen, sich : die Fronten klären; sich miteinander...


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zusammenraufen, sich

[ zammraffa ]
die Fronten klären; sich miteinander arrangieren


Erstellt von: shadow am Aug.2007

Links: Österreichisches Wörterbuch : zusammenraufen, sich V W

Dieser Eintrag ist als Teil des Wörterbuches eingetragen.

  


Bekanntheit

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Bewertungen (66)



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In Gedanken an..
einen mittlerweile sehr geschätzten Kollegen, der sicher sich selbst darin erkennt! Mal eine Variante, verdiente Sympathie auszudrücken. Natürlich auch gerne zu Bewertung freigegeben ! ....-sh-
von shadow am Aug.2007

 
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bitte: zusammenraufen, sich
und als weiteren Übersetzungsvorschlag: sich miteinander arrangieren
von Brezi am Aug.2007

 
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allgemeindeutsch!

von Compy am Jul.2013

 
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Abwärtsdaumen benötigt trotz aller Sympathie, weil's halt nicht hergehört!
•FAZ (21.7.2010): »Bundeskanzlerin vor der Bundespressekonferenz:
„Die Koalition hat sich ein Stück weit zusammengerauft“«
• Lausitzer Rundschau (7.6.2013): »Waldwichtel-Erzieher haben sich zusammengerauft
Nach der Fusion zweier Einrichtungen – größte Kita in Weißwasser ist auf gutem Weg«
• Die Zeit (02.12.1999): » Energiepolitischer Frieden herrscht im Reformbündnis noch lange nicht - selbst wenn sich Rot und Grün beim Atomausstieg noch einmal zusammenraufen «.
• Die Zeit ( 02.10.1997): »..bedeutsam ist ebenso die Tatsache, dass die Kontrahenten der Metallindustrie sich überhaupt zusammengerauft haben und gemeinsam ihre Unterschriften unter einen neuartigen Tarifvertrag setzen«
• Die Zeit (20.01.2009): »Das wird nicht einfach, ruft er seinen amerikanischen Landsleuten zu. Wir müssen uns zusammenraufen, alle an einem Strang ziehen, nation-building im eigenen Land betreiben.«
von Koschutnig am Jul.2013

 
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Österreichisch?
Die Fronten klären: also das ist es definitiv nicht. Und auch: sich miteinander arrangieren trifft es nur halb. Mir fällt aber auch keine bessere Übersetzung ein.
Der Duden gibt übrigens: sich arrangieren, was eindeutig ganz falsch ist. anderes ist.
von berberitze am Jul.2015

 
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Das ugs. Verb "sich zusammenraufen" bedeutet im ganzen deutschsprachigen Sprachraum "sich nach Auseinandersetzungen nach und nach verständigen."

(Duden)

Also hier eher löschen.
von Standard am May.2016

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.