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Krone : historische österreichische Währung


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Krone

historische österreichische Währung


Art des Wortes: Substantiv

Erstellt von: shadow am Jul.2007

Ähnlich klingend:                      
Kren  
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Kren
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Kren
+4
                                               
kiarn  
+33
                             

Links: Österreichisches Wörterbuch : Krone V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (7)



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Habe den Schilling als historische Währung entdeckt (was ja stimmt) und biete hier nun die Krone an, die vor dem Schilling Bestand hatte.
Sie löste im Zuge der Währungsreform von 1892 den bisherigen Gulden ab, der eine Silberstandardwährung war. In der Umgangssprache bezeichnete man die Goldmünzen zu 10-, 20- und 100-Kronen als Goldkronen. Bis 1900 war der Gulden neben der Krone gültig, das Tauschverhältnis betrug zwei Kronen für einen Gulden.

In der österreichischen Reichshälfte entsprachen 100 Heller einer Krone. In der ungarischen Reichshälfte lautete die Bezeichnung Korona (von griechisch: κορώνα, lateinisch: corona - „die Krone“) und entsprach 100 Filler. Auf den Banknoten der Österreichisch-Ungarischen Bank (der Notenbank der Doppelmonarchie) war der Name der Währung auch in anderen Sprachen der Monarchie angeführt (koruna, korona, corona, krona, kruna, coroană). Heute shadow mal auf alten Pfaden *smile -sh-
von shadow am Jul.2007

 
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Zeitung:
Na ja, ungeachtet des Wertes, der in der Einschätzung unser ganzes Land polarisiert, wäre diese "Krone" natürlich auch ein typisch österreichisches Wort.
von Brezi am Jul.2007

 
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@shadow
Danke für die sehr interessante Mitlieferung des Kronen-Namens in den anderen Monarchiesprachen. Von den Nachfolgestaaten hat außer Österreich selbst am Ende nur die Tschechoslowakei den alten Namen "Krone" beibehalten (und deren Nachfolgestaaten Tschechien und Slowakei auch noch). Nicht ganz eindeutig aus allen Kommentaren geht hervor, dass die Krone auch in der 1. Republik Österreich bis 1924 die gesetzliche Währung war. Erst dann kam der Schilling, den wir (abzüglich der tausend Jahre, in denen wir in Mark zahlen mussten) somit nur 70 Jahre und ein paar Monate hatten. Immerhin: Forint und Tolar lebten noch kürzer und ein paar andere (z. B. Kuna) müssen erst noch etwas vorlegen, bis sie so viele Lebensjahre vorweisen können.


von Brezi am Jul.2007

 
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Krone als Kronenzeitung hätte sich vielleicht einen eigenen
Eintrag verdient, oder?
von doc am Jul.2007

 
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Eigener Eintrag für Zeitung
Bin ich sehr dafür, aber der Etikette dieses Forums entsprechend mache den sicher nicht ich.
von Brezi am Jul.2007

 
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@ Bewerter/in Graz..
Habe deinen Vorschlag der Umschreibung gerne angenommen und überarbeitet. Es soll doch unser aller Buch werden und nicht nur meines *smile LG -sh-
von shadow am Jul.2007

 
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Eintrag der Krone als Zeitung..
Kann ich mich nicht anfreunden, die Krone als Zeitung einzutragen. Es würden Kurier,Österreich und so weiter folgen die gleichen Stellenwert haben. -sh-
von shadow am Jul.2007

 
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Den Eintrag Krone finde ich schon berechtigt, da es
(das Niveau lassen wir jetzt beiseite) den typisch Österreicher fast kennzeichnet und auch über die Grenzen hinaus wahrscheinlich bekannteste Zeitung ist. Im Ggs. zu Kurier, Presse, ...
von doc am Jul.2007

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.