einsegnen



mit kirchlichem Beistand feierlich bestatten


Wortart: Verb
Gebrauch: Österr. Standarddeutsch
Erstellt von: Koschutnig
Erstellt am: 08.01.2022
Region: Klagenfurt(Stadt) (Kärnten)
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Kommentare (2)


Duden meint zu „einsegnen“, es habe 2 Bedeutungen:

a. konfirmieren.
BEISPIEL: sie wird nächstes Jahr eingesegnet
b. segnend [ein]weihen; den Segen über etwas sprechen
BEISPIEL: eine Ehe einsegnen
source: Duden online

Das Österr. Wörterbuch hingegen kennt nur: [quote:ÖWB: 42. Aufl. S. 201] (Mit kirchlichem Beistand) feierlich bestatten./ Der Geistliche segnet den Verstorbenen ein[/quote
Koschutnig 08.01.2022


, S. 396: https://www.projekt-gutenberg.org/werfel/musadagh/musadagh.html ]
Siebzehn Kinder des Musa Dagh hatte er getauft. Dem standen vierhundertzweiunddreißig Seelen gegenüber, die er zur Jenseitsreise eingesegnet hatte. Eine gewaltige Zahl. Dennoch, war's nicht ein Wunder, daß trotz der türkischen Kompanien und trotz des Hungers noch immer mehr als viereinhalbtausend am Leben geblieben waren? .
source: Franz Werfel, Die Vierzig Tage des Musa Dagh, 1947 [1933

Nur die Worte des Wiener Erzbischofs Groer, der schon 1989 Zita einsegnete, dürfen nicht wie damals ausufern; nach einleitendem Wehklagen hält er sich strikt ans Manuskript, der englischen Übertragung wegen.
source: DIE ZEIT, 12.02.1993

Koschutnig 08.01.2022





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig. Die Seite unterstützt auch Studenten in Österreich, insbesondere für den Aufnahmetest Psychologie und den MedAT für das Medizinstudium.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden aus nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.