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fọrtwursteln



nur mit Provisorien und ohne endgültige Lösungen arbeiten


Wortart: Verb
Gebrauch: Umgangssprache
Erstellt von: Koschutnig
Erstellt am: 13.04.2018
Region: Klagenfurt(Stadt) (Kärnten)
Bekanntheit: 100%  
Bewertungen: 3 4

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Kommentare (2)


Fortwursteln “ als Regierungssystem .
Die erste Alleinregierung der Zweiten Republik unter Josef Klaus galt diesem als „gelungenes Experiment“.[...] Kabarettisten und Karikaturisten konnten damals jedenfalls über die Sozialpartner menschennahe Witze machten – und das Ausland fand Sachen zum Lachen über die Österreicher. Was blieb, war eine Kunst des „Fortwurstelns “ von Budget zu Budget.
source: Die Furche, 8.3. 2012, Austria-Forum
Meiner Meinung nach muss hier eine echte Lösung angestrebt werden, die das Problem von der Wurzel her erfasst, da man mit dem Fortwursteln eine so schwierige Frage nicht lösen kann.
source: NÖ Landtag v. 14. Dez.1965
stellen wir uns doch einmal vor, wir hätten bei einer schrankenlosen Ausgabenpolitik des Bundes, die ohne großes finanzpolitisches Konzept fortwurstelt, zugesehen, wie sich eine Entwicklung anbahnt, die uns, so wie es jetzt der Fall war, als nun plötzlich der Staatsvertrag hineinplatzte, vor die Lösung schier unlösbarer Aufgaben gestellt hätte.
source: Nationalratsprotokoll v. 28.10.1955
Das Rechtsanwaltsprüfungsgesetz wird zweitens die Berufsausbildung der Rechtsanwälte entscheidend verbessern; und das ist im Interesse der rechtsuchenden Bevölkerung. Letztlich ist das aber auch auf Dauer gesehen im Interesse der Anwaltschaft selbst, der damit besser gedient ist als mit dem Fortwursteln eines Beharrens auf dem Doktorat.
source: Nationalrat, Sitzung v. 24.10.1965

Koschutnig 13.04.2018


Kenn ich auch als "dahinwurstln".
Uuser7258hr 30.05.2018





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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