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Erleger

der, -s, -

Einzahler


Wortart: Substantiv
Gebrauch: Österr. Standarddeutsch
Erstellt von: Koschutnig
Erstellt am: 20.12.2017
Region: Klagenfurt(Stadt) (Kärnten)
Bekanntheit: 90%  
Bewertungen: 3 4

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Kommentare (1)


Wenn Fremdgeld treuhändig zum Anwalt kommt, wird in einem elektronischen Formular das erfasst, was auch im Treuhandvertrag stehen sollte: Wer der Erleger, ist und wer die begünstigten Parteien, deren Kontonummern und die Beträge, um die es geht.
source: Die Presse com, 4.2.2015
Durch das Losungswort soll der Nachweis der Identität des Erleger erspart werden. An der Rechtsnatur des zwischen ihm und der Bank abgeschlossenen Bankspareinlagenvertrages ändert sich hiedurch nichts. Auf Grund dieses Vertrages steht dem Erleger gegen die Bank ein Forderungsrecht zu
source: OGH, 5.3.74
Innerhalb der im Edikt mit 30 Tagen festgesetzten Frist beantragte einerseits der Erleger, ihm den erlegten Betrag zu überweisen, andererseits stellte die Erlagsgegnerin einen neuerlichen Ausfolgungsantrag.
source: OGH, GZ 4Ob246/07s v. 24.2.2008
source: Verwahrungs- und Einziehungsgesetz § 3 (1)

Koschutnig 20.12.2017





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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