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ạnlangen



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Wortart: Verb
Gebrauch: Österr. Standarddeutsch
Tags: amtssprachlich,veraltet
Erstellt von: Koschutnig
Erstellt am: 16.12.2017
Region: Klagenfurt(Stadt) (Kärnten)
Bekanntheit: 0%  
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Neu erbaute Wohnungen und Gewölbe dürfen nicht früher bezogen und vermietet werden, als bis hierzu von der Ortsobrigkeit der Bewohnungs-Consens ertheilt wird. Zu diesem Behufe haben die Bauherren bei der Obrigkeit um die Vornahme des Sanitäts-Augenscheines anzulangen
source: Anna Hagen, Wiener Bauordnungen und Planungsinstrumente im 19. Jahrhundert. Materialien zur Umweltgeschichte 6 (2015)
Verlassenschaftsabhandlungen :
Außer in den Fällen, wo die Errichtung des Inventariums von Amtswegen zu geschehen hat, müssen die Partheien darum anlangen.
source: F I. Schopf, Das gesetzliche Verfahren bei Verlassenschaftsabhandlungen auf dem Lande (1843)
Auch bey beweglichen Gütern muss binnen der gesetzmäßigen Frist um Versteigerung der gerichtlich geschätzten Güter angelangt werden, sonst muss der Kläger dieselben um den Schätzungswerth übernehmen
source: Franz v. Betta, Versuch über die im Lande Niederösterreich unter der Enns bestehende Justiz-Verfassung (1801)
Wenn die Abhandlungsstelle ihre Pflicht strenge erfüllt, so kann sich der Fall nicht ereignen, dass von dem Erben um die Errichtung der Inventur durch ein besonderes Gesuch angelangt werden muss.
source: Joachim Füger, Adeliches Richteramt oder das gerichtliche Verfahren außer Streitsachen in den deutschen Provinzen der österreichischen Monarchie, 6. Aufl. (1842)
§ 1351. Nothwendigkeit des Bedarfes an neuen öffentlichen Bädern zur Bewilligung derselben. [...]
§. 1352. Bey welcher Behörde um diese Bewilligung anzulangen ist.
source: Barth-Barthenheim, System der österr. administrativen Polizey ... (1829)

Koschutnig 16.12.2017





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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