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alleried / alle Ried


[ olliried ]

häufig, wiederkehrend Riede sind Flurbezeichnungen, ein Riedstein bezeichnet ein Ende des einen, den Beginn des neuen Riedes. Wenn man jetzt zB einen Feldweg entlang geht kommt immer wieder ein Riedstein. Deshalb verwendet man im Burgenland für etwas Wiederkehrendes auch gern "alle Ried" Beispiele: Im Winter habe ich "alle Ried" (im Sinne von alle paar KM) einen neuen Steinschlag auf der Winschutzscheibe. Bei Herbstwetter muss ich "alle Ried" (häufig) das Haus aufwaschen.


Wortart: Wendung
Tags: Riede
Kategorie: Humorige Bezeichnungen Veraltet, Historisch
Erstellt von: Nick379034
Erstellt am: 23.06.2016
Bekanntheit: 0%  
Bewertungen: 1 0

Dieser Eintrag sieht prinzipiell nicht schlecht aus aber es ist noch mehr Information nötig. Alles Kommentare und Bewertungen sehr erwünscht.

Kommentare (2)


Erstaunlich: Sogar im Wörterbuch der lothringischen Mundarten ist's enthalten, allerdings, wie zumeist, in einer vom Eintrag sehr versch. Deutung und Schreibung:
alle-ritt [àlərit Av. Lix. Sgd.; aləmret Bo.; àlret Si.] adv. jedesmal, so oft sich die Gelegenheit bietet: a. do sin jedesmal da sein .
source: Wb der deutsch-lothringischen Mundarten, Bd. 1, Spalte 6b

und im Elsässischen Wb. und anderen dt.Mundart-Wb ebenfalls.
Koschutnig 24.06.2016





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
Und hier noch ein paar hilfreiche Links: Jerga Urbana Der Scrum Master Der NLP Master