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ra͟unzert


[ rau:nzat ]

schlecht gelaunt


Wortart: Adjektiv
Erstellt von: System32
Erstellt am: 08.12.2005
Region: Scheibbs (Niederösterreich)
Bekanntheit: 74%  
Bewertungen: 54 5

Dieser Eintrag ist als Teil des Wörterbuches eingetragen.

Kommentare (6)


wie schon mehrmals angemerkt, Adjektivierung des Verbs "raunzen"!
"Raunz net, kauf!"
nasco 22.03.2016


@nasco: Danke! Perfekt!

Und: in dieser Form verwendete/kannte/hörte ich das Wort noch nicht
HerrPausW 22.03.2016


Ich würde nicht sagen, dass raunzert gleichbedeutend ist mit schlecht gelaunt sein...
Wenn ich schlecht gelaunt bin, bin ich grantig, aber raunzert ist, für mein Gefühl, etwas anderes...
ReiSt 22.03.2016


Unzufrieden, lästig und grantig herumjammern, maulen und nörgeln. Jedenfalls braucht man ein Gegenüber, das man anraunzen kann, und man wird nie laut dabei.
Manu 23.03.2016


Kenne ich eigentlich nur bei kleinen Kindern, meist als Zeichen, daß sie müde sind (oder krank werden), sich jedenfalls nicht wohl fühlen. Für Erwachsene kenne ich dieses Wort nicht.
Yeti59 24.03.2016


jemand der bei allem und jedem etwas auszusetzen hat
frieda 28.03.2016





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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