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Himmelsmutterschlapfen, der



Blauer Eisenhut (Pflanze)


Erstellt von: Anton.Koschi
Erstellt am: 07.07.2014
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Der Blaue Eisenhut gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse.
Sein lateinischer Name ist Aconitum napellus und ist im Volksmund unter anderem
als Mönchskappe, Sturmhut, Wolfstod, Venuswagen und Giftkraut bekannt.

Aconitum stammt von dem griechischen Wort akonitos ab,
welches soviel wie „unbesiegbar“ heißt.

Am Berg Akonitos soll Hekate den Eisenhut
aus dem Speichel des Cerberus gebildet haben.
Die griechische Bezeichnung für Wetzstein heißt Akone und Konos bedeutet soviel wie Kegel.

Napellus stammt von dem Wort Napus ab und bedeutet Rübe,
ein Hinweis auf die Form der Wurzelknolle.

In einer Niederschrift von Hieronimus Bock von 1359 fand man auch die Bezeichnung
Isenhütlin (Hut der Isis).
Im alten Ägypten war Isis die pflanzenkundige Göttin schlechthin und die Isiskulte
existierten bis zur Christianisierung bis nach Südgermanien hin.

In Norwegen heißt der Eisenhut Tyrhialm, das bedeutet, der Helm des Gottes Tyr.
In Niederösterreich nennt man den blauen Eisenhut auch Himmelsmutterschlapfen
http://f11051.nexusboard.de/t1006f124-Der-blaue-Eisenhut.html
Anton.Koschi 07.07.2014





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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