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Abzugsbier



Bier mit 9-10% Stammwürze


Kategorie: Essen und Trinken
Erstellt von: Koschutnig
Erstellt am: 12.07.2010
Bekanntheit: 5%  
Bewertungen: 1 2

Dieser Eintrag sieht prinzipiell nicht schlecht aus aber es ist noch mehr Information nötig. Alles Kommentare und Bewertungen sehr erwünscht.

Kommentare (6)


Die Klassifizierung der Biergattungen
in Ö ist anders als in D:
Österreich:
* Abzugsbier: 9,0 - 10,0 % Stammwürze
* Schankbier: 10,0 - 12,0 % Stammwürze
* Vollbier: 12,0 - 15,0 % Stammwürze (Pils, Lager, Märzen)
* Spezialbier: 13,0+ % Stammwürze
* Starkbier: 16,0+ % Stammwürze (Bock-, Oster-, Pfingst-, Weihnachtsbier)

Deutschland (seit 1993):
* Einfachbier: 1,5 % - 6,9 % Stammwürze
* Schankbier: 7,0 % - 10,9 % Stammwürze
* Vollbier: 11,0 % - 15,9 % Stammwürze
* Starkbier: 16,0+ % Stammwürze

* Lückenbiere: alle Biere, die zwischen den alten Einteilungen (0,0 - 2,5 %; 5,0 - 7,0 %; 8,0 - 11,0 %; 14,0 - 16,0 %) liegen und vor 1993 nicht gebraut werden durften. (Nach WP: "Bier")
Prost! (von lat. prosit = es möge nützen!)
Koschutnig 12.07.2010


Des
gibt´s owa ned wiaglich!?
JoDo 12.07.2010


Mir sind nur
solche Schauergeschichten ans Ohr gedrungen:
Übrigens: Von 1939 bis 1945 wird aus Rohstoffmangel nur 2,5grädiges Dünnstbier gebraut.
Aus der ausgesprochen lesenswerten Geschichte:
http://www.ottakringer.at/html/01_brauerei/1.7_geschichte.php
JoDo 12.07.2010


Rein angelerntes Wissen:
Bierspot.de. Für Freunde des Biers:
"Der Begriff Abzugsbier stammt aus Österreich. Hier wird als Abzugsbier ein Bier mit einem Stammwürzgehalt von neun bis zehn Prozent bezeichnet. Dieser Stammwürzgehalt kann während des Brauverfahrens eingestellt werden, zum Beispielt durch Zugabe von Malz oder Hopfen. http://www.bierspot.de/bierlexikon/biersorten/abzugsbier_24.html
.

Und obschon der Wein eher als das Bier im Christentum eine Rolle spielt, findet man eine gewaltige Wissensmenge übers Bier im Kirchenweb.at - auch das "Abzugsbier" im Abschnitt "Bier Einteilung nach Stammwürze" http://www.kirchenweb.at/kochrezepte/lexikon/getraenke/bierlexikon.htm
Koschutnig 13.07.2010


Vergnügungs-Lokalitäten im rothen Apfel. ... Eintritt frei. Anfang 7 Uhr. Speisen und Getränke gut und billig. Ausschank von nur echtem St. Marxer Märzen-, Lager- und Abzug-Bier.
source: Neues Fremden-Blatt (1869)
Was tat daraufhin der Mauthner-Markhof?
Die Wirte gewann er für sein Erzeugnis, indem er ihnen ein fertiges, hefefreies „Abzugsbier“ anbot, abgezogen aus den Gärbottichen in große Lagerfässer, wo sich der Gärprozeß vollendete.
source: Neue deutsche Biographie

Mautner von Markhof, Adolf Ignaz Ritter (österreichischer Adel 1872)
Industrieller, * 26.12.1801 Smiřitz (Böhmen), † 24.12.1889 Wien. (katholisch).

Und ein nicht unbedeutender österr. Dichter in der Jugend:
Was das Abzugbier anbelangt, das im Nebenhause bei einem kleinen Beiselwirt namens Silveri geholt wurde, so darf man sich natürlich nicht vorstellen, daß ich in meinem Elternhause zum Alkoholiker erzogen wurde.
source: Anton Wildgans, Ges. Werke (/2012)

Koschutnig 13.07.2010


Der von Dir - Koschutnig - angegebene link
http://www.deutsche-biographie.de/artikelNDB_n16-453-01.html
ist aufgrund Deiner Nennung völlig überfordert und reagiert mit:
´Proxy Error
The proxy server received an invalid response from an upstream server.
The proxy server could not handle the request.´
JoDo 13.07.2010





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
Und hier noch ein paar hilfreiche Links: Atlas Atlas Body Center Die Technikwerker