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Tạschenfeitel

der, -
[ taschenfeitl ]

einfaches Klappmesser


Wortart: Substantiv
Siehe: 1276
Erstellt von: Russi
Erstellt am: 03.07.2005
Region: Scheibbs (Niederösterreich)
Bekanntheit: 87%  
Bewertungen: 81 1

Dieser Eintrag ist als Teil des Wörterbuches eingetragen.

Kommentare (3)


Es singt der Tischler Valentin in Raimunds "Verschwender":
Glaubt mir doch, ihr lieben Leutel,
Auf der Welt ist alles eitel,
Denn kaum trinkt man vierzehn Seidel,
Hat man schon kein Geld im Beutel,
Schnappt vom Fuß bis zu dem Scheitel
Zsamm als wie ein Taschenfeitel,
Alles eitel. Noch ein Seidel!
Brezi 07.06.2007


[https://www.youtube.com/watch?v=T-kRL9iD1QE%23t=Video::::]

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ʆɛiȿiʈȧ 09.10.2016


Das Nomen "Taschenfeitel" (m) für gmd. "Taschenmesser" (n) ist nationales österreichisches Standarddeutsch. Deutschschweizerisches Standarddeutsch: Sackmesser (n).
Standard 09.07.2019





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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