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pack ich nicht


[ des pock i ned ]

das glaub ich jetzt nicht (Ausruf des Erstaunens)


Wortart: Wendung
Kategorie: Zwischenmenschliches
Erstellt von: Boo
Erstellt am: 20.10.2007
Bekanntheit: 20%  
Bewertungen: 3 0

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Kommentare (5)


Wie ist das genau bei euch?
In Wien heißt "des pack i net" zwar auch "das glaub ich nicht", jedoch nur in der Bedeutung des Staunens oder der Bestürzung "nein, ich kann's einfach nicht glauben; ich begreife das nicht". Wenn ich hingegen meine: "Das glaub ich (dir) nicht", weil ich ihm eine Lüge unterstelle, sagt man das bei uns nicht so. Siehe (besser höre) auch W. Ambros (zwickts mi): "... na i pack eam ned ..." (= ich kann es nicht fassen, wie der geartet ist / sich verhält ...)
Brezi 20.10.2007


Andere Defination ?
Geht der Ausdruck nicht auch in die Richtung das man sagt: des packt der net.
D.h. er begreift es nicht. Im Sinne abfällige Bemerkung.
Tortentiger 11.01.2008


"pack ich nicht" kenn ich in D nur mit anderer Bedeutung,
jedenfalls nicht als einen Ausruf des Erstaunens:- http://www.gutefrage.net/frage/ich-pack-dieses-leben-einfach-nicht"Ich pack dieses Leben einfach nicht.."- http://www.eltern.de/foren/zwillings-eltern-bitte-melden/1144409-ich-glaub-ich-pack-nicht.html"Ich glaub ich pack das nicht.. ""Ich pack es nicht" heißt soviel wie "ich krieg das nicht hin", "ich meistere diese Situation nicht".Wenn jemand eine Aufgabenstellung nicht begreift und demzufolge diese Aufgabe nicht lösen kann, sagt man: "Der packt das nicht!" - Siehe auch Kommentar von Tortentiger.
Compy 05.01.2014


Dieses D-"packen"
mit anderer Bedeutung hieße auf Ö übersetzt: derpacken.
JoDo 06.01.2014


@JoDo, danke für den Hinweis
hier die Links dazu:- derpacken- packen derpacken
Compy 06.01.2014





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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