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befürsorgen



sozial betreuen (inkl. Finanzhilfe)


Kategorie: Amts- und Juristensprache
Erstellt von: shadow
Erstellt am: 30.07.2007
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Kommentare (3)


Aus Wien im Rückblick 21.07.1949. Teilzitat
21.7.1947: Die "Volkssolidarität" vom Magistrat übernommen

Erklärung der drei politischen Parteien zur Auflösung der "Volkssolidarität"

Zu dem Beschluss des Wiener Gemeinderates vom 21. Juli 1947, die Agenden der "Volkssolidarität" ab 1. August 1947 durch den Wiener Magistrat (Wohlfahrtsamt der Stadt Wien) zu übernehmen und weiterzuführen, wird von den drei politischen Parteien einvernehmlich folgendes erklärt:

Mit dem erwähnten Beschluss des Wiener Gemeinderates hat die "Volkssolidarität" in der seit Frühjahr 1945 bestehenden Form zu bestehen aufgehört und die Gemeinde Wien verpflichtet sich, alle in der "Volkssolidarität" registrierten Opfer des Faschismus, sofern sie unterstützungsbedürftig sind und durch das Opferfürsorgegesetz ihr Lebensunterhalt nicht gesichert erscheint, materiell und finanziell in einem Ausmaß zu BEFÜRSORGEN, das ihren Lebensunterhalt sichert. Das städtische Wohlfahrtsamt wird auch die in der "Volkssolidarität" registrierten, unterstützungsbedürftigen Opfer des Faschismus BEFÜRSORGEN, die nicht unter die Bestimmungen des Opferfürsorgegesetzes fallen, das sind vor allem jene, die seinerzeit aus politischen Gründen die deutsche Staatsbürgerschaft ablehnten und heute die österreichische Staatsbürgerschaft noch nicht erhalten haben sowie Frauen, deren Männer vermisst sind und die noch keinen Totenschein erhalten konnten. Die Entscheidung darüber, wer von den Opfern des Faschismus zu unterstützen ist und in welchem Ausmaß diese Unterstützung durch das Wohlfahrtsamt zu erfolgen hat, trifft einvernehmlich mit dem zuständigen amtsführenden Stadtrat ein Beirat, der sich aus je einem Vertreter und einem Stellvertreter der drei politischen Parteien zusammensetzt..... http://www.wien.gv.at/ma53/45jahre/1947/0747.htm......-sh-
shadow 30.07.2007


Würde einschränken auf:
sozial betreuen (inklusive Finanzhilfe). Von seinem Sport-Coach oder der Nachmittagslehrerin wird man nicht befürsorgt. Ist aber nicht sehr wichtig.
Brezi 30.07.2007


Brezi ist wieder da....
Wie schön, dich wieder zu lesen !!!!! Ohne hier mit dem berühmten "Schleim" zu Werke gehen, freue mich, das deine Abstinenz nur von kurzer Dauer war. Kommentatoren UND Bewerter deiner Art sind recht selten. Kommentatoren gibts genug, Bewerter leider wenige. Jetzt fehlt noch JoDo, dann wirds wieder "gemütlich". Amalia ist in die Bresche geschlagen und hat den guten "Geist" aufrechterhalten :-) GLLLLG -sh-..........deinen Vorschlag wie immer gut und habs auch geändert. Nur so können Neiche lernen !
shadow 31.07.2007





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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