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karniefeln : ärgern, quälen


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karniefeln

ärgern, quälen


Art des Wortes: Verb

Erstellt von: System am Jun.2005


Ähnlich klingend:    

Links: Österreichisches Wörterbuch : karniefeln

  


Bewertungen (69)



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Herkunft:
lat. carnifex=Henker
von Russi [Admin] am Jun.2005

 
-1
Hier fehlt...
Peeen-ziiing!
von klaser am Dec.2007

 
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@Russi
Danke für die Herleitung, auf die ich selbst nie gekommen wäre. Ich finde die Etymologie einen unabdingbaren Bestandteil aller wortkundlichen Publikationen, Foren usw. Ähnlich ging es mir beim Wort "malträtieren".
von Brezi am Dec.2007

 
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-ie- ist zwar herzig, aber unrichtig
und "schikanieren" bedeutet es, würd' ich sagen - so wie bei HeleneT (12.7.06)karnifelnBei einem bair.-österr. Dialektwort, das mit -ie- geschrieben wird, muss i+e auch immer noch wie im Mittelhochdeutschen [i.e] oder [ia] gesprochen werden. "Langes ie" als Rechtschreib-Hilfe stammt aus jener dt. Gegend, wo mhd. [ie] zu monophthongiert worden war; da verwendete man dann "ie" als Längezeichen - auch bei Wörtern, wo nie [i.e] gesprochen worden war oder bair-österr. gesprochen wird (s. "liegen", "Vieh")
von Koschutnig am Dec.2012

 
-1
Ui jegerl
im Buch is´s auch noch dazu!
von JoDo am Dec.2012

 
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Das Verb "karniefeln" [kaɐ̯ˈniːfl̩n] ist offenbar umgangssprachlich in at und de.
jemanden karniefeln (ugs.) = jemanden plagen (gmd.)
(Wörterbuch der deutschen Umgangssprache)

Interessant (aber auch nicht mehr) ist der Anklang an das lat. Verb "carnificare" = köpfen.
.
von Standard am 14.Jul.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.