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Krewegerl : schmächtige Person, halbe Portion,...


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Krewegerl

das, -s, -(n)
[ Grewegal ]
schmächtige Person, halbe Portion, Schmachtlappen


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Zwischenmenschliches, Humorige Bezeichnungen

Erstellt von: Brezi am Apr.2007


Links: Österreichisches Wörterbuch : Krewegerl

  


Bewertungen (67)



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Blöde Frage:
(falls es blöde Fragen gibt); kann das u. U. von französisch "crevé" (=kaputt, eingegangen) herrühren? Rein aus dem Bauch heraus kam's mir immer irgendwie romanischen Ursprungs vor.
von Brezi am Apr.2007

 
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Gefunden:
der KREWEG: das krewegerl (kleinwüchsiges, aber nicht unenergisches wesen) (quelle: stachel sen.) http://www.monochrom.at/austrodiminutiv/ ... aber ob das ernst gemeint ist ... krewegerl: (zu) kleine bzw. verkümmerte gestalt http://elternforum.hebammen.at/showthread.php?t=38391&page=5
von JoDo am Apr.2007

 
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Schreibung geändert
Wegen der eingegangenen Querverweise habe ich die Schreibung des Wortes von "Grewegerl" auf "Krewegerl" geändert.
von Brezi am May.2007

 
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Zum KREWEG
Du meinst also, der Eintrag wäre ebenso ein humorvoller Gag wie die Tatsache, dass das Nasobem nach dessen Erfindung von einem Biologen in einen systematischen Säugetierekatalog unter einer neuen Ordnung, jener der Nasenschreiter, angelegt wurde? Irgend wie klingt es tatsächlich eher lustig, so wie "der Fridatt", ja bekanntlich eine Fliege war.
von Brezi am Jun.2007

 
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Ebenfalls aus obiger fragwürdiger Quelle:
die MARTE: marterl - die SIMPE: simperl (kleine stielpfanne, z. B. zum wärmen von milch) - die PIMPE: geringschätzig bezeichneter gegenstand bzw. institution: pimperlkino, pimperllokal, pimperlschule - ... - http://www.monochrom.at/austrodiminutiv/ - und noch eine ganze Latte "gut gemeinter" Augmentative. Bei einem Wort bin ich allerdings fündig geworden: Alz - zu Alzerl - gibt´s oder gab´s wirklich und zwar kommt das aus der italienischen Handwerkersprache und bezeichnet(e) einen Lederstreifen, den der Schuster auf den Rist des Leistens individuell aufgedoppelt hatte.
Lit.: Romanismen im Bairischen:
http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=976745496&dok_var=d1&dok_ext=pdf&filename=976745496.pdf
von JoDo am Jun.2007

 
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daumen hoch! Lg meli

von Meli am Oct.2007

 
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@Leopoldstadt
Ja, was ist das nun, ein Schmachtlappen? Vorschlag: fahre mit dem Zug nach Bielefeld, geh dort auf dem Bahnsteig auf und ab und sag in einem fort "Krewegerl, Krewegerl, Krewegerl ...". Wenn dich jemand anspricht und fragt: "Sag mal, 'Krewegerl', was ist das denn???", dann antworte: "Ein Krewegerl ist ein Schmachtlappen", und zwei Personen haben zur gleichen Zeit ihr Aha-Erlebnis. Ist doch eine Gute Idee, oder?
von Brezi am Jul.2008

 
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noch nie gehört...
von dingle am 11.Sep.

 
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Schmachtlappen!
Im Duden: schmchtender Liebhaber = Schlappschwanz, Schwächling (im erotisch-sexuellen Sinn).
Anderswo findet sich: Fastentuch; Hungerleider; rührseliger Schlager (Schmachtfetzen); deutsche Jugendsprache: schmachti = Weichei; und kochhen kann man den Schmachtlappen auch: eine Art Pizza.
Nur: das alles ist kein Krewecherl (so kenne ich das Wort).
von berberitze am 12.Sep.

 
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Zusatz zum eben abgesandten Kommentar: Krewecherl ist nicht humorig! Sondern abschätzig, beleidigend!
Und entschuldigt bitte die Tippfehler!
von berberitze am 12.Sep.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.