Fluder [ von Koschutnig am 2009-10-27 21:41:47 ]
s. http://www.zeno.org/Zeno/0/Suche?q=Fluder&k=Bibliothek
«Das Fluder, des -s, plur. ut nom. sing.
in dem Berg- und Mühlenbaue, ein breites mit zwey Spundstücken versehenes Gerinne, wodurch das Wasser laufen kann. S. Gefluder.
Von dem veralteten "fluen", fliehen, fließen, Lat. fluere, woraus vermittelst der Endsylbe er und des euphonischen d Fluder gebildet worden. Jeroschin gebraucht Vludir von dem Ufer eines Flusses.»
Johann Christoph Adelung: "Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart", Band 2.
Leipzig 1796, S. 226.
In Klagenfurt nach der Eindeckung des Feuerbaches die letzte offen gebliebene öffentliche, elegant gemauerte Waschstelle, inzwischen abgebaut und in einem Park neu aufgestellt - ohne Wasser!