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ausmisten : Sachen entsorgen, zusammenräumen,...


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ausmisten

Sachen entsorgen, zusammenräumen, aussortieren


Art des Wortes: Verb

Kategorien: Arbeitswelt

Erstellt von: doc am Mar.2007

Links: Österreichisches Wörterbuch : ausmisten V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (4)



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Auch in D wird so manches ausgemistet:
"Du könntest wieder mal dein Zimmer ausmisten!" - Und hat man dann ausgemistet, dann bringt man den Müll - in Ö Mist - zum Müllplatz - in Ö Mistplatz. Und das ist der kleine Unterschied.
von Compy am Jul.2013

 
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Weg damit! Was soll da bes. österr. dran sein?
• »Dass der 22-Jährige keine Zeit hat, den Kofferraum auszumisten und sich zu Hause zu rasieren,… ( Die Zeit, 17.09.1998)
• »Oder du musst dich als Reinemachefrau in der Partei betätigen, selber mit ausmisten . Dafür kriegen wir nämlich keine Leute «
(Landolf Scherzer, „ Der Erste“, Berlin1988)
• »… wie wir den Kükenstall der Nazis ausmisteten . « (Karl Aloys Schenzinger, „Der Hitlerjunge Quex“, Berlin 1932 ) • »Die Banken könnten ihre Bücher auf Kosten des Steuerzahlers ausmisten . Der Investmentfonds würde auf wertlosem Papier sitzen bleiben «.( Die Zeit, 05.07.2009) «.
• »..die eigentliche positive Arbeit beginnt erst, wenn dieser Augiasstall einmal ganz ausgemistet ist! «(Friedrich Huch, „Pitt und Fox”, München 1909 )
von Koschutnig am Jul.2013

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.