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Macheloikes, die (pl.) : Machenschaften, die gerne vertuscht...


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Macheloikes, die (pl.)

Machenschaften, die gerne vertuscht werden


Art des Wortes: Substantiv

Erstellt von: wuppl am Jan.2007

Links: Österreichisches Wörterbuch : Macheloikes, die (pl.) V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (4)



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Dieser Eintrag wird zu Unrecht nicht beachtet!
Ein griffiges Wort, und es kommt nur auf österreichischen Seiten vor. @ WUPPL: einen Wunsch habe ich. Machenschaften würde als Übersetzung genügen, da "Machenschaften" schon negativ konnotiert ist, was die Zusätze entbehrlich macht.
von klaser am Sep.2007

 
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Obwohl das Wort sehr häufig zu finden ist
- bei google 369 mal, bei yahoo 165 mal - und wie schon richtig erwähnt, hauptsächlich auf Ö-Seiten, fehlt jedoch jegliche Erklärung dieses Begriffs. Auch, wo ich es vermutet hätte, jiddische Wortverzeichnisse, schweigen sich über Macheloikes aus. Daher gelange ich zu der Vermutung: hier handelt es sich um ein Kunstwort nach jiddischer Bauart aus dem Begriff Machenschaften.Besonders hübsch - zweimal gefunden - das Einzahlwort:DIE MACHELOIKE
von JoDo am Sep.2007

 
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"machlójkeß, neutr. = Streiterei"
undmachlójkeßdik = kontrovers; streitsüchtigsteht im "Jiddischen Wörterbuch", Duden-Taschenbücher Nr. 24. 2.Aufl., Mannheim 1994, S.115;
* machlójkess, n. (machóket): Zwist, Hader; Disputation in gelehrten Sachen, Polemikfindet sich bei Salcia Landmann: "Jiddisch. Das Abenteuer einer Sprache", Olten und Freiburg i.B. (Walter-Verlag) 1962, S.191* Machloike, die; pl. Machloikes (aus dem Jiddischen): Durcheinander; Zwiespalt; Zwist findet sich im Begleittext zu Michel Bergmanns Roman "Machloikes", Frankfurt 2011 http://tinyurl.com/6aph4jl
und Machloikes in Heidelberg. „Jung und Jüdisch“: Wie ein Jugendtreffen versucht, Denkanstöße zu geben, betitelt die Jüdische Allgemeine vom 23.11.2006 einen Bericht über eine hitzige theologische Diskussion. ABER
polnisch "machlojka" fem., = "Betrug, Schwindel, Schmu" (Langenscheidt Handwörterbuch P-D) - Wie hübsch, dass ein Streit derart oft durch einen Schwindel/Betrug entfacht wurde, dass schon der Schwindel selber mit dem Wort für 'Streit' bezeichnet wurde und das Wort offenbar in dieser polnisch(-galizisch?)en Bedeutung in die k.k. Haupt- und Residenzstadt gelangt ist, s.
Posting auf STANDARD.at, 25. 9. 2010: Freunderlwirtschaft und Bauland-Machelojkes Übrigens, jidd. שווינדל spricht man "Schwindel"

S. a. "Machloike", Machloike aus dem Jiddischen
von Koschutnig am May.2011

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.