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obatzen - schmutzig machen (durch normale Benutzung)


Österreichisch :

obatzen

Deutsch :

schmutzig machen (durch normale Benutzung)

 
Eingereicht von :stanton ( Region : Bayern)
Eingereicht am :2006-10-19 23:12:16
Verwendung :-
 
Kategorien : noch keine Kategorie
 
Aufrufe :9180 mal
   

Kommentare:

o potzen [ von HeleneT am 2006-10-22 20:08:18 ]
eher bei uns, von abpatzen
hmm. das Wort ist nicht wirklich *stimmig* vorne dialekt / hinten Schriftsprache [ von Amalia am 2007-07-29 01:01:24 ]
ich kenne anpatzen(aupotzn) sich dreckig machen, aber als ich das hier las, dachte ich in erster Linie an : bevor du die Tür streichst, muasst as erst obazn (abbeizen)
bei uns ähnlich [ von pimpscool am 2007-07-29 21:02:31 ]
aber eher mehr obotzen geschrieben, sonst richtig
typisch bayrische ( west-mittelbairische ) Lautung, [ von Remigius am 2008-05-10 10:17:41 ]

wo die Vorsilbe an- mit einem geschlossenen o wiedergegeben wird.

Kaum in Österreich.

Vielleicht: [ von JoDo am 2008-05-10 10:52:46 ]
ããbåzzn?
Wegn dein Kasbrot [ von klaser am 2008-05-10 22:02:33 ]
hätts't net gei an neichn Dölla anpotzn miassn.
Das Käsebrot [ von Remigius am 2008-05-11 00:12:10 ]

ist eine typisch mitteleuropäische Erscheinung.

In den Käsenationen Frankreich und Italien ist es unbekannt.

Sie essen den Käse vom Käseteller und brechen vom Brot ab und essen es dazu
und brauchen deshalb auch keinen "neichen Dölla"
bzw. in der älteren Mundart kein "neichs Dölla" anzupatzen.

obatzen-Obatzter [ von Compy am 2008-05-11 01:54:50 ]
In Bayern gibt's Obatzter, in der Schweiz als Gmantschter bekannt. Spielen Kinder im Dreck, sagt man denen, sie sollen nicht so "mantschen". - Interessante sprachliche Verquickungen.
Neulich beim Einkaufen entdeckt: [ von JoDo am 2008-05-11 07:16:46 ]
xxx(Marke) Obatzda 50% Fett i. Tr. Pikant – würziger Brotzeitkäse nach Originalrezeptur hergestellt
http://www.gusteria.at/austria/images/produkte/700205.jpg
Hoffentlich war das jetzt keine verbotene Werbung ...
Der Ò-bààdsde ist eine einzige Konfusion ! [ von Remigius am 2008-05-11 22:15:21 ]

Weil 70 % der Münchner des Bairischen nicht mächtig sind,
kennen sie nicht den Unterschied
zwischen ò-bààdsn ( = abpatzen = zergatschen )
und ó-bòddsn ( = anpatzen = verunreinigen ).

Man hört daher im verpreussten Freistaat
bunt gemischt alle 8 möglichen Kombinationsmöglichkeiten:

òbààdsda, òbòòdsda, òbàddsda, òbòddsda, óbààdsda, óbòòdsda, óbàddsda, óbòddsda ...

... guten Appetit !

òbààdsda, òbòòdsda, òbàddsda, òbòddsda, óbààdsda, óbòòdsda, óbàddsda, óbòddsda [ von JoDo am 2008-05-11 22:31:31 ]
Denjenigen, die jetzt noch immer Lust auf einen Bayrisch-Kurs mit Remigius haben, wünsche ich viel Spaß, für alle anderen habe ich eine kleine Gedankenstütze herausgefunden: Auf meiner Tastatur gibt´s nicht nur die geniale Kombination "alt-a" für å, sondern auch die Tilde mit "alt-n" und dann der jeweilige Buchstabe, also "alt-n-a" für "ã",
daher kann man das Ur-Wiener Ausspracheproblem mit der Unterscheidung von "ab" und "an" lösen mit: "å" und "ã".
Hoffe zur allgemeinen Verwirrung das Meine beigetragen zu haben. lG JoDo
Nachtrag: [ von JoDo am 2008-05-11 22:42:27 ]
Auf die vorhin beschriebene Weise ließe sich - nach meinem Verständnis - das Problem lösen:
anpatzen - ããbåzzn
abbeizen - ååbazzn
Der Brotaufstrich wäre nach dieser Diktion der "Ååbazzde", und jemand, der sich daraufhin bekleckert hat, der: "Ããbåzzde"
Uaaahhhh, Gähn [ von Weibi am 2008-05-12 10:15:29 ]

Beurteilungen:

2008-05-12 17:25:54(Salzburg(Stadt)): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
obatzen

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