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Fotz : Mund


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Fotz

der, -es
[ Foz ]
Mund


Art des Wortes: Substantiv

Erstellt von: Russi [Admin] am May.2005


Ähnlich klingend:      
Fotze  
+121
   
Fotze  
+84
           
Fetz
+2
   
Fadesse  
+78
     

Links: Österreichisches Wörterbuch : Fotz

  


Bewertungen (60)



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überhaupt nicht ähnliches Wort
fett sei
von JoDo am Jul.2006

 
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daher:
Fotzhobel - Mundharmonika
von JoDo am Nov.2006

 
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Schon im Jahr 1460 sagten die Wiener "Vozmaul"
Laut Wikipedia, unter "Wiener Methode zur Teilung von Rindfleisch" haben die Wiener schon im Jahre 1460 den vorderen Schädel "Vozmaul" bezeichnet.
von Hoerersdorf am Jul.2011

 
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woher und wohin
(bzw. Ursache und Wirkung) wie schon beim "Vorhang" und bei der "Kredenz"! Dort kommen die Wörter nicht aus dem Tschechischen ("Vorhang kommt vom tschechischen 'virhank '" u."Kredenz kommt aus dem tschechischen "kredenc"!"), sondern wanderten ins Tschechische; hier kommt der Fotz nicht "ursprünglich von" der Wiener Rindfleischteilung (Fotzmaul), sondern das Wort "Fotz" = 'Maul' wird auch in der Wiener Teilung verwendet! Du könntest in beiden Fällen sagen: "hängt zusammen mit", doch besser: "siehe auch:"Denkst du denn wirklich, wenn Bayern auf dem Fotzhobel (= Mundharmonika) spielen, tun sie das infolge der Rinderschlachtung in Wien?
Andreas Schmeller (Bayerisches Wb. Bd 1, 1827)hat's ausführlich: an Fotz hängen / macha; den Fotz haltn, sich verbrenna und nennt u.a. auch das Fotzmaul ("Metzgersprache: das Essbare am Rindsmaul") http://tinyurl.com/3gvv25y

1815 findet sich dieser Kommentar: In Österreich wird die Fresse oder das haarichte Maul an Ochsen, Schweinen, Pferden etc. die Fotze genennet; und die rauche Haut, welche die Metzger von dem Maule der Kälber und Schweine abziehen, das Fotzmaul. (Matthias Höfer: "Etymologisches Wörterbuch der in Oberdeutschland: vorzüglich aber in Oesterreich üblichen Mundart", Band 1, S. 237f. http://tinyurl.com/3mwqkwz Dort findet sich auch: "Im Scherz oder Verachtung ist der Fotz das Maul eines Menschen, z.B. einen langen oder verdrießlichen Fotz machen; den Fotz hängen lassen; einen geschwollenen Fotz haben. Ein solcher Mensch, welcher im Verdrusse das Maul verdicket, heißt ein Matzfotz. Daher auch die Redensart: einen anderen in die Fotze schlagen, oder ihm eine Fotze geben; eine Maulschelle." (S. 238)
von Koschutnig am Jul.2011

 
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Bairisch (doch nicht nur Bayrisch):
>"der Fotz" ist im Bairischen weit verbreitet: *
Vater: "Muaßt du dein Vadan sein Fotz an Rüaßl hoaßn?"* Förster auf der Treibjagd: "In diesem Boden kommt ein Fuchs vor; die Herren Schützen solln ihr Mäui halten, die Treiber ihr Fotzn!" br>(Georg Queri: Kraftbayrisch, BoD 2010, S 33f.) http://tinyurl.com/4yno95n
Franz Stelzhamer: „Geh, leih mär a Busserl [...]" - „Heunt is ma nöt gustali, Moring, Matthias!"„.. allmol is öbbas; is's dös net, is's das,und as macht ma das Fötzerlmein Fotz hald nie naß." (Lieder in obderennsischer Mundart, 1841)
von Koschutnig am Jul.2011

 
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Fotz
Man muass jo net glei ollawäu den Fotz hänga lossn^^
von Hoerersdorf am Jul.2011

 
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Trotzdem,
auch wenn schon 1460 das "vozmaul" als "Zuwaag" angeführt wird, muss es erst aus 'Fotz' und 'Maul' zusammengesetzt worden sein, 'der Fotz' kann also nicht "ursprünglich" vom 'Fotzmaul' und schon gar nicht "ursprünglich vom Wiener Rindfleisch" kommen! Durch Anklicken von "BEARBEITEN" lassen sich die Kommentarformulierungen ändern. Bitte tu das hie und auch bei 'Vorhang' und 'Kredenz'. Ich ändere dann meine Reaktionen.
von Koschutnig am Jul.2011

 
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Es gibt noch eine andere Bedeutung:
"Das Wort Fotz beschreibt das Mundloch, was aus der Montansprache übersetzt den Eingang eines Stollens an der Tagesoberfläche eines Bergwerkes bedeutet." zu finden bei http://de.wikipedia.org/wiki/De_Fotz_von_Zobes "Das Lied De Fotz von Zobes entstand im vogtländischen Ort Zobes. Der Text enthält Ausdrücke aus der Sprache der Bergleute. Aufgrund des zweideutigen Textinhaltes stößt das Lied außerhalb der vogtländischen Region auf Unverständnis, sehr zur Verwunderung der Vogtländer. Dabei handelt es sich um eine traditionelle Weise, welche die schwere Arbeit der Bergleute im vergangenen Jahrhundert widerspiegelt." Vogtland liegt zwar in Sachsen, doch gibt es zwischen der der vogländischen Mundart und dem Bayrisch-Österreichischen manche Gemeinsamkeiten.
von Compy am Apr.2012

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

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Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

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