3.8 stars - 4 reviews5

obatzen : schmutzig machen (durch normale...


+2

obatzen

schmutzig machen (durch normale Benutzung)


Art des Wortes: Verb

Erstellt von: stanton am Oct.2006

Links: Österreichisches Wörterbuch : obatzen V W

Dieser Eintrag ist noch nicht Teil des Wörterbuches.

  


Bekanntheit

Ab zehn Bewertungen erstellen wir eine Karte Österreichs mit der Bekanntheit des Wortes. Du kannst Dir aber die aktuelle Karte ansehen.

Bewertungen (4)



0
o potzen
eher bei uns, von abpatzen
von HeleneT am Oct.2006

 
0
hmm. das Wort ist nicht wirklich *stimmig* vorne dialekt / hinten Schriftsprache
ich kenne anpatzen(aupotzn) sich dreckig machen, aber als ich das hier las, dachte ich in erster Linie an : bevor du die Tür streichst, muasst as erst obazn (abbeizen)
von Amalia am Jul.2007

 
0
bei uns ähnlich
aber eher mehr obotzen geschrieben, sonst richtig
von System1 am Jul.2007

 
0
typisch bayrische ( west-mittelbairische ) Lautung,
wo die Vorsilbe an- mit einem geschlossenen o wiedergegeben wird.
Kaum in Österreich.
von Remigius am May.2008

 
0
Vielleicht:
ããbåzzn?
von JoDo am May.2008

 
0
Wegn dein Kasbrot
hätts't net gei an neichn Dölla anpotzn miassn.
von klaser am May.2008

 
0
Das Käsebrot
ist eine typisch mitteleuropäische Erscheinung.
In den Käsenationen Frankreich und Italien ist es unbekannt.
Sie essen den Käse vom Käseteller und brechen vom Brot ab und essen es dazu
und brauchen deshalb auch keinen "neichen Dölla"
bzw. in der älteren Mundart kein "neichs Dölla" anzupatzen.
von Remigius am May.2008

 
0
obatzen-Obatzter
In Bayern gibt's Obatzter, in der Schweiz als Gmantschter bekannt. Spielen Kinder im Dreck, sagt man denen, sie sollen nicht so "mantschen". - Interessante sprachliche Verquickungen.
von Compy am May.2008

 
0
Neulich beim Einkaufen entdeckt:
xxx(Marke) Obatzda 50% Fett i. Tr. Pikant – würziger Brotzeitkäse nach Originalrezeptur hergestellt
http://www.gusteria.at/austria/images/produkte/700205.jpg
Hoffentlich war das jetzt keine verbotene Werbung ...
von JoDo am May.2008

 
0
Der Ò-bààdsde ist eine einzige Konfusion !
Weil 70 % der Münchner des Bairischen nicht mächtig sind,
kennen sie nicht den Unterschied
zwischen ò-bààdsn ( = abpatzen = zergatschen )
und ó-bòddsn ( = anpatzen = verunreinigen ).
Man hört daher im verpreussten Freistaat
bunt gemischt alle 8 möglichen Kombinationsmöglichkeiten:
òbààdsda, òbòòdsda, òbàddsda, òbòddsda, óbààdsda, óbòòdsda, óbàddsda, óbòddsda ...
... guten Appetit !
von Remigius am May.2008

 
0
òbààdsda, òbòòdsda, òbàddsda, òbòddsda, óbààdsda, óbòòdsda, óbàddsda, óbòddsda
Denjenigen, die jetzt noch immer Lust auf einen Bayrisch-Kurs mit Remigius haben, wünsche ich viel Spaß, für alle anderen habe ich eine kleine Gedankenstütze herausgefunden: Auf meiner Tastatur gibt´s nicht nur die geniale Kombination "alt-a" für å, sondern auch die Tilde mit "alt-n" und dann der jeweilige Buchstabe, also "alt-n-a" für "ã",
daher kann man das Ur-Wiener Ausspracheproblem mit der Unterscheidung von "ab" und "an" lösen mit: "å" und "ã".
Hoffe zur allgemeinen Verwirrung das Meine beigetragen zu haben. lG JoDo
von JoDo am May.2008

 
0
Nachtrag:
Auf die vorhin beschriebene Weise ließe sich - nach meinem Verständnis - das Problem lösen:
anpatzen - ããbåzzn
abbeizen - ååbazzn
Der Brotaufstrich wäre nach dieser Diktion der "Ååbazzde", und jemand, der sich daraufhin bekleckert hat, der: "Ããbåzzde"
von JoDo am May.2008

 
0
Uaaahhhh, Gähn

von Weibi am May.2008

 


  Anmelden zum Kommentieren






Links: Russwurm | Cryptocurrencies | UrImmun | The NLP Master | ÖDV NLPAGB | Impressum

Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.