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na pfiat di Gott! : au Backe!, ach du grünen Neune!, ......


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na pfiat di Gott!

au Backe!, ach du grünen Neune!, ... (wörtlich: Gott behüte dich!)


Art des Wortes: Phrase

Erstellt von: JoDo am Oct.2006

Links: Österreichisches Wörterbuch : na pfiat di Gott! V W

Dieser Eintrag ist noch nicht Teil des Wörterbuches.

  


Bekanntheit

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Bewertungen (7)



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Ausruf des Erstaunens, des Erschreckens, der Betroffenheit
Vergleichbar mit "na seawas!", "na bumsti"
von JoDo am Oct.2006

 
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pfiat di got (t)
nach meinem erkenntnis ist die hochdeutsch gesprochene form des grußes PFIAT DI GOD(TT) "BEHÜTE DICH GOTT". aus dem "behüte" wurde aus redefaulheit das "pfiat".
von bonobo am May.2010

 
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Jaja - bonobo
hast schon Recht!
Aber die Redewendung wird in unterschiedlichen Bedeutungen gebraucht und davon sind auch schon einige eingetragen:
Pfiat di !
Pfiat euch !
Pfiati
pfiatn
steirisch pfiaten
na pfiatmigott !!
pfiatgott
behüte dich Gott
abpfiaten
pfiat di
Pfiat enk
Also erstens die reine Grußform und zweitens der Ausruf des Erstaunens.
von JoDo am May.2010

 
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Nein Bonobo und Andere...Ganz sicher nicht von „Behüte“ abgeleitet!

In vergangen Zeiten, noch selten heute verwendete man gerne im Sinne
von:
Gott führe dich auf deinen Wegen,
Gott führe und begleite deinen Weg,
Gott führe dich auf deinem Wege

Das „Führen“ ist der eigentliche Kern des „Pfiati“!
Womit die Übersetzung z.B. bei Wort 12108 und Anderen
schlichtweg in diesem Sinne falsch ist.
Auch hier in Bayern und in NÖ wird gepfiatet im Sinne des eben
Beschriebenen. Typisch noch heute gebräuchlich gar, ein
Beispiel vom „Ostbahn-Kurti“ als Wiener zitiert aus dem Song:


Radl noch Rio – Text vom Ostbahn-Kurti:
I fia di fein aus zum Essen - Ins erschte Haus am Plotz

Für „Draussen“:
Fahrrad nach Rio
Ich führe dich zum Essen fein aus – Ins erste Haus am Platz

Ich behüte dich zum Essen aus, najooo – passt sicher net

Also pfiati aus

pfiat di
pfiati
fia di

Oft genug gab es in der etymologischen Wandlung der Sprache
und Schreibung die Lautverschiebung der Gruppe pf / ff/ f
In dem Fachgebiet der Bereich der sogenannten
"zweiten Lautverschiebung"
die hier ebenso zum Tragen gekommen ist.
Es sind die Konsonanten p, t und k im Hochdeutschen zu pf - ff - f, tz - z - ss - s und ch verschoben, in verbliebenen westgermanischen Sprachen blieben sie allerdings erhalten.
Aber nicht näher hier aufzuführen, ein Kurzinfo denke ich reicht hier.


Gruß an bonobo von Mahmut
von Mahmut am May.2010

 
0
Werter Mahmut,
da bist Du auf einem sprachlichen Holzweg!
das pfiat di kommt tasächlich vom behüten und nicht vom führen, was immer der Kurti auch singen mag.
Jedenfalls singt er nicht i pfiati fein aus zum Essen, ich vermute, es ist wieder einmal einer deiner "Scherze"...
von albertusmagnus am May.2010

 
0
Sprich einmal
b´hiat schnell und laut aus, Du wirst merken, daß Du pfiat sagst...
von albertusmagnus am May.2010

 
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Sowohl f als auch p in der steirischen Mundart...
Fia Goutt (Raum St. Peter)
Fiat di Goutt (Raum Fehring)
Fiat di (Raum Mureck)
Fiat di (Raum Radkersburg)
Fiat di (Raum Riegersburg)
Fiat Goutt (Raum Feldbach)
Fiat Goutt (Raum Gnas)
Fiat Goutt (Raum Jagerberg)
Fiat Goutt (Raum St. Anna)
Fiati (Raum Feldbach)
Fiati (Raum Ilz)
Haua dere (Raum Kirchbach)
Hawi d Ehre (Raum Feldbach)
Pfia Goutt (Raum Fehring)
Pfia Goutt (Raum St. Peter)
Pfia Goutt (Raum Straden)
Pfia Goutt (Raum Straden)
Pfiat di Goutt (Raum St. Stefan)
Pfiat di (Raum Gleichenberg)
Pfiat di (Raum Kirchbach)
Pfiat di (Raum Kirchberg)
Pfiat di (Raum Kirchberg)
Pfiat di (Raum Mureck)
Pfiat di (Raum Riegersburg)
Pfiat di (Raum Riegersburg)
Pfiat Goutt! (Raum Jagerberg)
Quelle Internet steirische Mundarten
von Mahmut am May.2010

 
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Wer´s JoDo oder Bonobo nicht glaubt,
ist vielleicht Wikipedia-gläubig! Unter http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BC%C3%9F_Gott
ist folgendes zu finden:
...Einen analogen Abschiedsgruß zu Grüß Gott bildet Pfiat´ di God (behüte dich Gott) in diversen Dialektvarianten.
von albertusmagnus am May.2010

 
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Seid gepfürtet !
(nach HeleneT). Hiatzan G I.

von Koschutnig am May.2010

 
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Ganz sicher nicht von „führe“ abgeleitet!
Angeblich kursiert in Niederbayern die Redewendung:
G´führ di!
http://www.wer-weiss-was.de/theme197/article3708969.html
Über die Herkunft dieser Redewendung kann ich nicht referieren.
Zusätzlich:
http://www.wer-weiss-was.de/app/faqs/0/861
Ich kann nur auf das Österreichische Wörterbuch verweisen (40. Auflage 2006, Seite 494):
pfiat di = pfiat di Gott = pfiat Gott (mda.) ein Abschiedsgruß; pfiat di (=Pfiat di) sagen; > behüten
von JoDo am May.2010

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.